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Fotografie mit folgenden Kameras: Digitalkamera Nikon D3x Digitalkamera Nikon D300 Digitalkamera Canon 50D
Als Objektive werden verwendet: Nikon AF-S Micro Nikkor 105mm 1:28G VR Nikon AF Micro Nikkor 200mm 1:4D ED Canon EF 180mm 1:3.5L Macro USM Canon MP-E 65mm 1:2.8 1-5x Macro Tamron 90mm Macro
Als Blizgeräte nutzen wir: Nikon Makroblitz-Kit R1C1 mit 6* Nikon Speedlight SB-R200 Nikon Blitzgerät SB-800 Nikon Blitzgerät SB-900 Canon Macro Ring Lite MR-14EX
Bildbearbeitung der Fotos mit Photoshop |
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| | | | Dolchwespen | | Die Dochwespen (Scoliidae), engl.: scoliid wasps, bilden in der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera), der Unterordnung Taillenwespen (Apocrita), der Teilordnung Stechimmen (Aculeata) und der Überfamilie Vespoidea eine eigenständige Familie. Die kleine Familie der Scoliidae teilt sich in 2 Unterfamilien auf, nämlich in die Campsomerinae (Syn.: Proscoliinae) und die Scoliinae. Beide Unterfamilien enthalten zusammengenommen etwa 300 Arten. 20 Arten aus 6 verschiedenen Gattungen sind in Nordamerika bekannt. | | |
| | | Dolchwespen sind fast weltweit verbreitet. Die meisten Arten sind in den Tropen und Subtropen ansässig. Arten des europäischen Raum sind überwiegend auf die wärmeren Regionen (Mittelmeerraum) beschränkt, dort aber sehr häufig zu finden. In Großbritannien und Nordirland fehlen sie fast völlig. Während in Frankreich 8 Arten auftreten, sind es in Mitteleuropa 2 Arten, die aber sehr selten auftreten. Scoliidae bringen in den gemäßigten Klimazonen normalerweise eine neue Generation pro Jahr hervor. Allerdings sind auch 2 oder 3 Bruten pro Jahr möglich - dies wurde z. B. anhand einer Campsomeris-Art in Korea festgestellt. | | |
| | | Erwachsene Dolchwespen erreichen Körperlängen von 10 bis 40 mm. Während weibliche Exemplare einen gedrungenen Körperbau aufweisen, erscheinen die Männchen kleiner und schlanker. Die Grundfarbe der Körper ist bei den meisten Arten schwarz. Häufig ist die Oberfläche mit weißen, gelben, orangen oder roten Flecken gezeichnet. Das äußere Erscheinungsbild männlicher und weiblicher Exemplare einer Spezies kann hierbei sehr variabel sein (Sexualdimorphismus), allerdings sind die Unterschiede geringfügiger als beispielsweise bei Arten der mit den Dolchwespen sehr eng verwandten Familie der Rollwespen (Tiphiidae). | | |
| | | Bei den in Europa vorkommenden Dolchwespen-Arten überwiegt die Körperzeichnung mit schwarzen und gelben Farben. Männliche Exemplare aus der Unterfamilie Proscoliinae sind geradezu einheitlich schwarz gefärbt, während bei den Weibchen rötliche Farbtöne dominieren. Dolchwespen sind mehr oder weniger stark behaart. Die Fühler männlicher Dolchwespen sind gerade und teilen sich in 13 Segmente auf, während die kürzeren Antennen der Weibchen (herzförmig oder spiralartig gekrümmt) aus 12 Gliedern bestehen. Der Mundapparat ist rüsselartig verlängert, und damit für die Dolchwespen (auch in tieferen Blütenkelchen) der Zugang zum Nektar erleichtert. Am Hinterleib befindet sich zwischen dem ersten und zweiten Segment (Sternit) eine tiefe Einschnürung. | | |
| | | Männchen und Weibchen der meisten Dolchwespenarten sind bunt oder dunkel geflügelt. Nur wenige Arten (auch geschlechtsspezifisch unterschiedlich) haben keine Flügel. Die feine, in Längsichtung verlaufende Aderung (Scheinadern) in den Spitzen der Vorder- und Hinterflügel ist ein auffälliges Kennzeichen zur Bestimmung. Die Zeichnung der Flügel kann jedoch mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Medialadern und Cubitaladern reichen nicht bis an den Außenrand der Flügel. | | |
| | | Das erste Beinpaar ist kräftig gebaut und bewimpert. Es dient den Dolchwespen zum Eingraben in den Boden. Das Eingraben, sofern es nicht der Übernachtung der Wespen dient, ermöglicht vor allem den weiblichen Exemplaren den Zugang zu den im Boden oder in verrottendem Holz lebenden Larven verschiedener Blatthornkäfer-Arten, die zu den bevorzugten Wirtstieren der Dolchwespen-Larven zählen. Scoliidae sind wärmeliebend. Erwachsene Exemplare (insbesondere der Campsomerinae) sind Blütenbesucher, die sich von Nektar oder auch von Honigtau ernähren. Sie sind nicht aggressiv und stechen nur sehr selten. | | |
| | | Nach der Paarung erfolgt die Eiablage der Weibchen, wobei die (artenabhängig) 2 bis 4 mm langen Eier im Inneren von Scarabaeiden-Larven oder Rüsselkäfer-Larven plaziert werden. Dabei wird die Wirtslarve im Hals- oder Brustbereich angestochen und mit den Mundwerkzeugen (Mandibeln) durchgeknetet. Danach erweitet das Weibchen die Grabgänge der Käferlarven in die Länge bzw. in die Tiefe. Die dauerhaft paralysierten Wirtslarven werden dann von den Weibchen gepackt und in die erweiterten Gänge verschleppt, an deren Ende (manchmal in Tiefen bis zu einem Meter) sich eine Brutkammer befindet. In dieser Brutkammer wird die Wirtslarve verstaut. Auf jedem Wirtstier wird 1 Ei abgelegt. Im Zeitraum von 1 bis 3 Monaten kann ein Dolchwespen-Weibchen auf diese Weise 50 oder mehr Eier ablegen. Nach der Eiablage verläßt das Weibchen den Gang. | | |
| | Unter günstigen Bedingungen schlüpfen die Dolchwespen-Larven nach etwa einer Woche aus ihren Eiern. Über ein bis zwei Wochen ernähren sie sich saugend von den Körpersäften und (ab dem 4. Larvenstadium) fressend von der Restsubstanz der Wirtslarve, die am Ende nur noch aus ihrer Hülle besteht. Am Ende des letzten Larvenstadiums verpuppen sich die Dolchwespen-Larven in oftmals rotbrauenen Kokons, wobei die Larven paläarktisch verbreiteter Dolchwespen-Arten in einem Vorstadium zur Puppe in diesen überwintern. Aus diesen Kokons schlüpfen (über einen Monat nach dem Verlassen der Eier) die erwachsenen Dolchwespen der neuen Generation.
Dolchwespen werden vom Menschen gelegentlich gezielt zur Bekämpfung von Engerlingen eingesetzt.
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| | Weiterführende Kapitel von "Dolchwespen" | |
| Beschreibung der Bilder / Fotos Fotografie mit folgenden Digitalkameras Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D Bildbearbeitung mit Photoshop | | 1. | Dolchwespe - Megascolia maculata |
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