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| | | Hellbraune Glasflügelwanze | | Die Hellbraune Glasflügelwanze (Rhopalus subrufus), zählt in der Ordnung der Schnabelkerfe (Hemiptera und Rhynchota), der Unterordnung Wanzen (Heteroptera), der Nebenordnung Pentatomorpha und der Überfamilie Coreoidea zur Familie der Glasflügelwanzen (Rhopalidae), innerhalb derer sie in der Unterfamilie Rhopalinae und dem Tribus Rhopalini zur Gattung Rhopalus gehört. Diese Art wurde früher der Familie der Rand- und Lederwanzen zugeordnet. Rhopalus subrufus ist in Europa, Amerika und Asien (südlich des Polarkreises) weit und relativ häufig verbreitet, und kommt in Afrika bis zu den Tropen vor. Die Art gilt in ihrem Bestand als nicht gefährdet. | | |
| | | Die Hellbraune Glasflügelwanze erreicht Körperlängen von 7 bis 8,5 mm. Ihr rötlich-brauner Körper ist länglich und verbreitert sich zum Hinterende. Ihr rotbrauner bis gelbbrauner Kopf, der deutlich breiter als lang ist, trägt seitlich große Facettenaugen, sowie gut erkennbare Punktaugen. Die fadenförmigen Fühler sind etwa 4 mm lang, gelblich-braun gefärbt, und haben keulenartig verdickte äußere Glieder. Die Mundwerkzeuge sind kräftig ausgebildet. Im Bereich der Mundöffnung befinden sich 2 röhrenartige Fortsätze, von denen eine der Nahrungsaufnahme dient. | | |
| | | Der rötlich-gelbe bis rötlich-braune Halsschild trägt eine schwach ausgebildete weiße Mittellinie, die manchmal auch fehlen kann. Das Schildchen entspricht farblich dem Halsschild, ist jedoch an seiner Spitze heller. Die Spitze ist zweigeteilt. Der ovale Hinterleib (Abdomen) ist unvollständig von den Flügeln bedeckt und trägt ein Muster aus Schwarz und Ocker. Das vorletzte (6.) Segment ist an der Oberseite schwarz und trägt fünf helle unregelmäßige Flecken. Der Saum des Abdomens ist gelblich-braun und schwarz gemustert. Die Flügelspannweite betragt etwa 14 mm. Der Vorderabschnitt der Flügel ist ledrig und besitzt eine feine, dichte Punktierung, während der hintere Abschnitt glasartig glänzt und mit vielen Adern durchsetzt ist. Die Beine sind bräunlich bis gelblich-braun gefärbt. An den Unterschenkeln befinden sich braune Flecken. | | |
| | | Die tagaktive Hellbraune Glasflügelwanze erscheint ab April bzw. ab Juni und bevorzugt Habitate wie Waldränder, Lichtungen, ungemähte Wiesen, Feuchtwiesen, Wegränder und Gewässerufer, wo sie besonders an Gräsern oder Storchschnabelgewächsen anzutreffen ist. Ihre Lebensspanne beträgt 6 bis 8 Monate. | | |
| | | Zu den bevorzugten Nahrungspflanzen zählen neben verschiedenen anderen krautigen Pflanzen: Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum), Ruprechtskraut (Geranium robertianum) und Gemeiner Wirbeldost (Clinopodium vulgare). Dabei nimmt sie Pflanzensäfte oder Säfte von Sämereien und Früchten auf. | | |
| | | Im Frühjahr bzw. Frühsommer ist die Hellbraune Glasflügelwanze geschlechtsreif und paart sich. Die befruchteten Weibchen legen die Eier an den Futterpflanzen der Larven an der Unterseite der Blätter ab. Nach etwa 4 bis 5 Wochen (August) schlüpfen die Larven, die sich von Blättern, später auch von Früchten ernähren. Bis in den Herbst durchlaufen sie 5 Stadien der Entwicklung. Die Hellbraune Glasflügelwanze überwintert an frostgeschützten Stellen im Boden oder unter Laub. | | |
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| | | Beschreibung der Bilder / Fotos | | 1. | Hellbraune Glasflügelwanze - Rhopalus subrufus |
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