| Glasflügelwanzen | Glasflügelwanzen (Rhopalidae), engl.: Scentless plant bugs, bilden in der Ordnung der Schnabelkerfe (Hemiptera und Rhynchota), der Unterordnung Wanzen (Heteroptera), der Nebenordnung Pentatomorpha und der Überfamilie Coreoidea eine eigene Familie. Die Glasflügelwanzen teilen sich in zwei Unterfamilien (Rhopalinae und Serinethinae). Die Unterfamilie Rhopalinae umfasst die Triben Rhopalini, Chorosomini, Harmostini und Niestrheini.
Auf diese Triben verteilen sich die Gattungen Arhyssus, Aufeius, Brachycarenus, Corizus, Chorosoma, Harmostes, Liorhyssus, Myrmus, Niesthrea, Rhopalus und Stictopleurus. Arten aus diesen Gattungen sind: Brachycarenus tigrinus, Grasgespenst (Chorosoma schillingi), Corizus lateralis, Corizus scutatus, Corizus viridicatus, Corizus miriformis, Corizus crassicornis, Corizus bohemanii, Corizus indentatus, Corizus scotti, Corizus hyalinus, Zimtwanze (Corizus hyoscyami), Harmostes reflexulus, Liorhyssus hyalinus, Myrmus miriformis, Niesthrea louisianica, Rhopalus tigrinus, Rhopalus maculatus, Rhopalus parumpunctatus, Hellbraune Glasflügelwanze (Rhopalus subrufus), Stictopleurus cf. pictus, Stictopleurus abutilon, Punktierte Glasflügelwanze (Stictopleurus punctatonervosus) und Stictopleurus crassicornis.
Die Unterfamilie Serinethinae enthält die Gattungen Boisea, Jadera und Leptocoris mit u. a. folgenden Arten: Boisea rubrolineatus, Jadera haematoloma, Leptocoris tagalicus, Leptocoris rufomarginatus und Leptocoris mitellata.
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| | Glasflügelwanzen sind weltweit und häufig verbreitet. Sie erreichen Körperlängen von 8 bis 14 mm und haben gewöhnlich eine hellere Färbung. Anhand der zahlreichen Adern auf ihren Deckflügeln und den schwach entwickelten Duftdrüsen sind sie leicht bestimmbar.
Glasflügelwanzen leben bevorzugt auf Feldern, Wiesen und an Bäumen. Sie sind Einzelgänger, treten jedoch manchmal gesellig auf. | | |
| | | Glasflügelwanzen ernähren sich hauptsächlich von der weichen Substanz (Blätter, Blüten, junge Stengel) krautiger Pflanzen und können bei vermehrtem Auftreten erhebliche Schäden an Kulturpflanzen anrichten. | | |
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