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Fotografie mit folgenden Kameras: Digitalkamera Nikon D3x Digitalkamera Nikon D300 Digitalkamera Canon 50D
Als Objektive werden verwendet: Nikon AF-S Micro Nikkor 105mm 1:28G VR Nikon AF Micro Nikkor 200mm 1:4D ED Canon EF 180mm 1:3.5L Macro USM Canon MP-E 65mm 1:2.8 1-5x Macro Tamron 90mm Macro
Als Blizgeräte nutzen wir: Nikon Makroblitz-Kit R1C1 mit 6* Nikon Speedlight SB-R200 Nikon Blitzgerät SB-800 Nikon Blitzgerät SB-900 Canon Macro Ring Lite MR-14EX
Bildbearbeitung der Fotos mit Photoshop |
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| | | | Dunkle Wolfspinne | Die Dunkle Wolfspinne (Pardosa amentata) zählt in der Ordnung Webspinnen (Araneae) und der Unterordnung Echte Webspinnen (Araneomorphae) zur Familie Wolfspinnen (Lycosidae), wo sie der Gattung Pardosa angehört. Wissenschaftliche Synonyme sind: Lycosa saccata und Lycosa amentata. Die Art ist in der Paläarktis über ganz Europa und in Teilen Asiens verbreitet und kommt häufig vor. In Deutschland zählt sie fast überall zu den präsentesten Spinnenarten und tritt vor allem in sonnigen und feuchten Habitaten in so großer Dichte auf, dass von einer Gefährdung der Spezies nicht ausgegangen werden muss.
Der Unterschied in der Körpergröße ist zwischen den weiblichen und männlichen Tieren nicht gravierend. So erreichen die Weibchen Körperlängen von 5,5 bis 8 mm, die Männchen werden 5 bis 6,5 mm lang. Die stark behaarten, dunklen Körper sind schwach kontrastiert gezeichnet und tragen in der Mitte der Oberseitenbehaarung meistens ein helles gelbliches Band, das im mittleren Bereich etwas eingeschnürt erscheint und sich vorn, rötlich werdend, wieder verbreitert. Bei den männlichen Tieren fällt das Mittelband (besonders auf dem Vorderkörper) meistens wesentlich undeutlicher und schmaler aus, als bei den Weibchen.
Der Vorderkörper (Prosoma) fällt, wie bei allen Arten der Gattung Pardosa, in Höhe des Augenfeldes fast senkrecht zu den Seiten ab. Er ist bei den Männchen an der Oberseite schwarzbraun bis fast einheilich schwarz gefärbt und das schmale rötlich-gelbe Längsband ist an seinen Seiten nur unscharf begrenzt. Der Hinterkörper (Opisthosoma) hat eine braune Grundfarbe und weist im hinteren Bereich (paarweise angeordnet) helle Punkte und schwarze Flecken auf. Bei den Weibchen ist die Oberseite graubraun und rötlich gemustert. Ihre an der Unterseite befindliche Geschlechtsöffnung (Epigyne) ist von einem hufeisenförmigen Septum umgeben. An dieses schließt sich nach hinten ein stark erweiterter Abschnitt an.
Die Dunkle Wolfspinne ist als einzige Art in ihrer Gattung in der Lage, auf dem Wasser zu gehen. Die Beine der Weibchen sind mit Ausnahme der Füße (Tarsen) braun und dunkel geringelt, während bei den männlichen Tieren nur der Schenkel (Femur) braun und dunkel geringelt ist, und der Abschnitt zwischen Schiene (Tibia) und Mittelfuß (Metatarsus) hellbraun mit undeutlicher Ringelung erscheint. Auch bei ihnen sind die Tarsen nicht geringelt. Aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes kann die Dunkle Wolfspinne mit anderen Pardosa-Arten verwechselt werden.
Die Dunkle Wolfspinne, die bis in Höhenlagen von 2300 Metern anzutreffen ist, besiedelt ein weites Spektrum an unterschiedlichen Lebensräumen, lebt jedoch bevorzugt in feuchten Habitaten des Offenlandes. Man findet sie an Gewässerufern, auf Feuchtwiesen, Frischwiesen, auf Weiden, in Mooren, Sümpfen, Staudenfluren, an Waldrändern, Lichtungen und an Feldrainen vor. Auch in Gärten (Büsche und Hecken) sowie an Häusern ist sie nicht selten.
Die Spinne ist tagaktiv und oft auf großen Blättern von Krautpflanzen anzutreffen, auf denen sie sich sonnt. Gelegentlich findet man sie auch an Hauswänden. Sie ernährt sich vom Insektenfang und ist als erwachsenes Tier von März bis Oktober unterwegs.
Die Paarungszeit beginnt im Mai mit der Balz der Männchen, die dabei vor den Weibchen sitzen und heftig mit ihren auffälligen schwarzbehaarten Tastern und mit den Vorderbeinen wedeln. Die meisten Männchen sterben nach der Paarung im Sommer. Die Eiablage der weiblichen Tiere erfolgt in einen Kokon, den sie bis zum Schlüpfen der Jungen mit sich schleppen. Nachdem die Jungtiere ihre Eier verlassen haben, reiten sie noch einige Tage auf dem Rücken der Mutter. Die Jungen überwintern und können an hellen Tagen gelegentlich im Freien beobachtet werden. | | |
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| | Beschreibung der Bilder / Fotos Fotografie mit folgenden Digitalkameras Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D Bildbearbeitung mit Photoshop | | 1. | Dunkle Wolfspinne - Pardosa amentata |
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