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Rote Samtmilbe - Trombidium holosericeum - Foto
Rote Samtmilbe
Die Rote Samtmilbe (Trombidium holosericeum), auch Sammetmilbe, Rote Spinnen oder Scherflein genannt, zählt innerhalb der Spinnentiere (Arachnida) zur Ordnung der Milben (Acari). Hier gehört sie in der Gattung Trombidium zur Familie der Land- und Pflanzenmilben (Trombidiidae). Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet.
Rote Samtmilbe auf Blatt - Foto
Rote Samtmilben erreichen Körperlängen bis 4 mm. Ihr weicher, ungeteilter, nach hinten verjüngter Körper ist mit roten Haaren bedeckt, die samtartig schimmern. Die erwachsenen Tiere besitzen 4 gegliederte Beinpaare, die ebenfalls rötlich behaart sind. Die Roten Samtmilben besitzen keine Antennen. Ihre Augen sind klein und gestielt. Sie besitzen keinen Stachel.
Milbe - Rote Samtmilbe - Foto
Die Rote Samtmilbe lebt in verschiedenen Lebensräumen wie in der Wüste, im Wasser, zwischen Felsen, in Gärten, im Mehl und in den Teppichen sowie in trockenem Holz, in der Bodenstreu von Mischwäldern, Moos und Laub, an Pflanzen und am Boden. Waldränder, Trockenrasen und Mauern zählen zu ihren bevorzugten Biotopen. Die Rote Samtmilbe kann selbst in Haarfollikeln ermittelt werden.
Rote Samtmilbe, Sammetmilbe, Rote Spinne oder Scherflein - Foto
Die Larven der Roten Samtmilbe haben 6 Beine und leben parasitisch von Pflanzensäften, von der Gewebeflüssigkeit anderer Arthropoda (Gliederfüßer) und teils auch räuberisch von Kleininsekten und Insekteneiern. Manchmal nehmen sie auch Blut auf.. An tierischen Wirten kann ihr Aufenthalt mehrere Tage dauern. Sind die Larven gesättigt, lassen sie sich zu Boden fallen und graben sich ein. Hier erfolgt der Übergang in ein Ruhestadium, aus dem sie sich nach wenigen Wochen zur Nymphe häuten.

Die Rote Samtmilbe lebt im Nymphenstadium parasitisch auf anderen Insekten und ernährt sich von der Gewebeflüssigkeit ihrer Wirte. Die Nymphen entwickeln sich im Laufe von Wochen über ein weiteres Ruhestadium zu erwachsenen Milben. Sie leben auch kannibalisch, indem sie ihre Artgenossen und deren Eier sowie kleine Milben verspeisen.

Rote Samtmilben sind natürliche Feinde der Reblaus und gelten deshalb als nützliche Tiere. Sie können bis zu 40 Blattläuse pro Tag vertilgen. Die Ausscheidungen der Roten Samtmilbe können Asthma und Allergien hervorrufen. Außerdem kann sie die Lyme-Borreliose-Krankheit übertragen.
Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
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1. Rote Samtmilbe - Trombidium holosericeum
2. Rote Samtmilbe auf Blatt
3. Milbe - Rote Samtmilbe
4. Rote Samtmilbe, Sammetmilbe, Rote Spinne oder Scherflein


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