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Fotografie mit folgenden Kameras:
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Nikon AF Micro Nikkor 200mm 1:4D ED
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Canon MP-E 65mm 1:2.8 1-5x Macro
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Bildbearbeitung der Fotos mit Photoshop
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Segelfalter - Iphiclides podalirius - Familie der Ritterfalter - Foto
Segelfalter
Der Segelfalter (Iphiclides podalirius) gehört innerhalb Ordnung der Schmetterlinge zur Familie der Ritterfalter (Papilionidae). Er ist in Europa südlich des 54. Breitengrades, in Nordafrika und bis zur gemäßigten Zone Asiens bis China verbreitet. In Mitteleuropa treten die Falter meist nur in einer, bei günstigen Bedingungen aber auch in zwei Generationen auf.
Segelfalter - Iphiclides podalirius - Seitenansicht - Foto
Der Segelfalter gilt als einer der schönsten europäischen Schmetterlinge und erreicht 50 bis 80 mm Flügelspannweite. Er wird bis zu 45 Millimeter lang. Die Grundfarbe der Flügel ist bei den Faltern der ersten Generation hellgelb, die der 2. Generation annähernd weiß. Auf den Vorderflügeln sind schwarze und schmale dreieckige Zeichnungen erkennbar. Auf jedem der Vorderflügel befinden sich sechs schwarze Querstreifen. Auf den Hinterflügeln befinden sich außer schwarzen Zeichnungen ein blauer Augenfleck, der vorn orangefarben gerandet ist, sowie mehrere blaue Randmonde. Vor dem blauen Augenfleck am Innenrand sitzt ein oranger Halbmondfleck. Vom Analwinkel in Richtung des Apex befinden sich drei blaue Augenflecken innerhalb eines schwarzen Bandes. Ein schwarzer Streifen befindet sich auf dem Hinterflügel jeweils in der Diskalregion und am Innenrand. An den Hinterflügeln befindet sich je 1 langer, schwanzartiger Zipfel. Die Unterseite der Flügel ähnelt weitgehend der Oberseite.
Segelfalter im Flug - Foto
Die Weibchen sind fast immer etwas größer als die Männchen und legen die weißen, kugelrunden Eier meist einzeln oder paarweise an die Blattunterseite der Futterpflanzen der Raupen ab.

Die junge Raupe ist schwarz mit weißen Rückenflecken. Nach der zweiten Häutung wird sie grün mit gelben Streifen. Die Raupen sind kräftig, kurz und zum Körperende hin verjüngt. Sie sind auf den Blättern gut getarnt. Die Raupe kann bei Bedrohung wie alle Raupen der Ritterfalter eine Nackengabel (Osmaterium). ausstülpen um Fressfeinde zu vertreiben. Bei Störungen streckt sie vorn ein imposantes Gebilde heraus, das in der Lage ist, ein übelriechendes Sekret zu produzieren. Die Verpuppung erfolgt an der Futterpflanze. Die Raupen des Segelfalters verpuppen sich in einer Gürtelpuppe an einem Zweig. Die letzte Generation eines Jahres überwintert als Puppe. Die Puppe ist entweder grün (dann schlüpft der Falter nach kurzer Zeit), oder aber lederfarben. Die Puppe überwintert. Im Mai schlüpfen die Falter der ersten Generation, im Juli die der zweiten Generation. Oft sammeln sich die Falter an offenen Hügelkuppen zur sogenannten „Gipfelbalz“. Die grünen asselförmigen Raupen haben schwache gelbe Seitenstreifen und erreichen Längen bis zu 40 Millimeter.

Die Raupen ernähren sich von Blättern Früchte tragender Bäume wie Weißdorn (Crataegus spec.), Schlehdorn (Prunus spinosa) oder Felsenkirsche. (Prunus mahaleb). Im Mittelmeerraum fressen sie auch an Aprikose (Prunus armeniaca), Pfirsich (Prunus persica) oder Mandelbaum (Prunus dulcis).

Segelfalter bevorzugen Gebüsche, Waldränder, offenes Grasland, felsige Hänge und Gärten.

In Mitteleuropa ist die Anzahl der Segelfalter in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen (Gebietsverluste). Wahrscheinlich ist das eine Folge der modernen Landwirtschaft. Deshalb steht der Segelfalter unter Naturschutz. Er ist aus vielen Regionen Deutschlands verschwunden.
Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D
Bildbearbeitung mit Photoshop
1. Segelfalter - Iphiclides podalirius - Familie der Ritterfalter
2. Segelfalter - Iphiclides podalirius - Seitenansicht
3. Segelfalter im Flug


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