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Nikon AF Micro Nikkor 200mm 1:4D ED
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Kanaren-Waldbrettspiel - Pararge xiphioides - Foto
Kanaren-Waldbrettspiel
Das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides) ist ein Tagfalter und zählt in der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Hier gehört es in der Unterfamilie Satyrinae und Tribus Elymniini zur Gattung Pararge. Die Art ist auf den Kanaren-Inseln La Gomera, La Palma, Teneriffa und Gran Canaria weit verbreitet und stellt die dort am häufigsten vorkommende Schmetterlingsart dar. Diese Schmetterlingsart gilt in seinem Bestand als nicht gefährdet und bringt mehrere Generationen pro Jahr hervor.
Tagfalter - Pararge xiphioides - Kanaren Waldbrettspiel - Foto
Die erwachsenen Falter (Imagos) erreichen Flügelspannweiten von 40 bis 50 mm. Die Farbe ihrer Körper variiert stark. An der Oberseite dominieren bräunliche und rötliche Farbtöne. Kopf, Brust und Hinterleib weisen eine bräunlich-gelbe Behaarung auf. Die Vorderflügel haben eine bräunlich-rötliche Oberseite, auf der sich ein auffälliges Muster aus gelblichen bis orangeroten Flecken erstreckt. Nahe den Flügelspitzen befindet sich je ein schwarzer Augenfleck mit weißem Kern. Am Flügelsaum verläuft ein heller dünner Rand. Nahe dem Augenfleck sind mehrere gelbliche Flecken aufgereiht. Sie verlaufen parallel zum äußeren Rand. Die Außenränder der Vorderflügel verlaufen konvex. Die Unterseite der Vorderflügel hat eine bräunliche Grundfärbung und ist mit vielen schwarzen, gelben und weißlichen Flecken übersät. Nahe der Flügelspitze befindet sich in Analogie zur Oberseite je ein weißer Augenfleck.
Edelfalter - Kanaren Waldbrettspiel - Schmetterling - Foto
Bei den Hinterflügeln ist die Basisfärbung der Oberseite ebenfalls bräunlich bis rötlich. Auch hier ist die Oberseite mit gelblich-orangeroten Flecken besetzt. In der Nähe des Saums, der wie die Vorderflügel eine weißliche Randlinie aufweist, liegen 3 bis 4 Augenflecken nebeneinander. Der Außenrand der Hinterflügel ist eingebuchtet (konkav). Diese Einbuchtung ist ein wichtiges Kriterium zur Unterscheidung des Kanaren-Waldbrettspiels von anderen Arten der Gattung Pararge. Die Unterseiten der Hinterflügel sind ocker gefärbt und schwach bräunlich marmoriert. In einigen Abschnitten folgen gezackte Linien dem Verlauf des Außenrandes. Auch an der Unterseite befinden sich undeutliche dunkelbraune Augenflecken mit hellem Kern. Die Beine der Falter sind graubraun gefärbt.
Verwechslungen des Kanaren-Waldbrettspiels mit dem Madeira-Waldbrettspiel (Pararge xiphia) oder dem europäischen Waldbrettspiel (Pararge aegeria) sind leicht möglich. Ähnlichkeiten mit Braunauge (Lasiommata maera) und Mauerfuchs (Lasiommata megera) bestehen ebenfalls.
Das Kanaren-Waldbrettspiel ist in Höhenlagen zwischen 200 und 2000 Metern in bewaldeten Zonen, Waldrändern, Kulturland, Gärten sowie an grasigen Felshängen das ganze Jahr über anzutreffen. Die Eiablage durch die Weibchen erfolgt einzeln an den Futterpflanzen (Gräser) der etwa 10 Tage später schlüpfenden Raupen.
Die nachtaktiven Raupen leben und fressen an den Grashalmen von Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum), Rotem Straußgras (Agrostis capillaris), Unterbrochenjähriger Segge (Carex divulsa) und Forster’s Hainsimse (Luzula forsteri). Die Körperform der Raupen ist länglich gestreckt. Sie erreichen Körperlängen von 25 bis 27 mm und sind gelbgrün gefärbt. Auf ihrer Oberseite erstreckt sich ein dunkelgrüner Rückenstreifen, während die Körperseiten helle und leicht dunkelgrün schimmernde Linien aufweisen. Die Raupen sind am ganzen Körper mit hellen einzeln stehenden Haaren besetzt. Der eiförmig-runde Kopf ist deutlich blaugrün gefärbt. Am Hinterleibsende befindet sich eine weißliche Schwanzgabel, die im frühen Larvenstadium deutlicher ausgeprägt ist. Die Raupen bewegen sich auf Stummelfüßchen und sind durch ihre Tarnfarben hervorragend an die Gräser, auf denen sie leben, angepasst.
Am Ende der Larvenzeit verpuppen sich die Raupen an ihren Wirtspflanzen, wobei sie geschützte Stellen wie Felsnischen bevorzugen. Die Puppe ist eine Stürzpuppe, die von einem Graswedel im unteren Bereich der Pflanze unweit des Bodens herabhängt. Die Puppe ist durch ihre Tarnfärbung (gelblich grün, später bräunlich-grün oder braun) vom trockenen Boden und darauf liegender Blattstreu von oben nur schwer auszumachen.
Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D
Bildbearbeitung mit Photoshop
1. Kanaren-Waldbrettspiel - Pararge xiphioides
2. Tagfalter - Pararge xiphioides - Kanaren Waldbrettspiel
3. Edelfalter - Kanaren Waldbrettspiel - Schmetterling


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