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| | | Großer Kohlweißling | Der Große Kohlweißling (Pieris brassicae) ist ein Tagfalter und gehört zur Familie der Weißlinge.
Der Falter kommt in den verschiedensten Biotopen von Nordafrika, Asien und Europa vor. In Europa stellen die Großen Kohlweißlinge die bekannteste Schmetterlingsart dar. Sie leben vom Nektar der Disteln und Flockenblumen. Die Weibchen des Falters legen von Mai bis Juni etwa 100 bis 300 Eier in Gruppen an den Blattunterseiten der Wirtspflanzen ab. Die Raupen, die gelblich-grün und schwarz gefleckt sind, schlüpfen nach ungefähr 2 Wochen und fressen in Gruppen, während sich ältere Exemplare absondern. Die Raupen, die von Juni bis Oktober auftreten und Längen bis zu 40 mm erreichen, entwickeln eine deutliche Warnfarbe und sind mit einem chemischen Abwehrsystem ausgestattet, das auf Schwefelverbindungen basiert und von der Futterpflanze (verschiedene Kohlarten, wilde Kreuzblumengewächse, Kapuzinerkresse) stammt. Nach 3 bis 4 Wochen verpuppen sich die Raupen, nachdem sie häufig eine lange Wanderung auf der Suche nach geeigneten Plätzen unternommen haben. Der ausgewachsene Schmetterling erreicht eine Flügelspannweite von 55 bis 65 mm, wobei die Vorderflügel schwarze Ecken haben. Die Weibchen tragen zusätzlich 2 schwarze Flecken auf den Vorderflügeln. Die Unterseite der Hinterflügel ist graugrün gefärbt.
Der Große Kohlweißling tritt in 2 bis 3 Generationen pro Jahr von März bis Anfang November auf. Die Raupen der 2. Generation können im Kohlanbau schwere Schäden anrichten. Der Falter gilt deshalb als Schädling.
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| | | Beschreibung der Bilder / Fotos | | 1. | Großer Kohlweißling - Pieris brassicae |
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