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Schwärmer - Taubenschwänzchen - Foto
Schwärmer
Schwärmer (Sphingidae) stellen eine Familie der Schmetterlinge. Mit etwa 1200 Arten kommen sie weltweit vor, mit 40 in Europa. In Mitteleuropa findet man 21 Arten. Beispiele für Arten von Schwärmern sind: Pappelschwärmer, Eichenschwärmer, Lindenschwärmer, Abendpfauenauge, Totenkopfschwärmer, Windenschwärmer, Kiefernschwärmer, Hummelschwärmer, Fledermausschwärmer, Taubenschwänzchen und Nachtkerzenschwärmer.
Die Größe der Falter variiert. Sie erreichen Flügelspannweiten zwischen 10 mm und 200 mm. Sie haben einen sehr robusten und breiten Körperbau. Die Vorderflügel der Schwärmer sind etwa zwei bis drei mal länger als breit und haben eine charakteristische, fast dreieckige, langgestreckte Form. Sie sind sehr schnittig gebaut. Ihre Hinterflügel sind in etwa gleich breit wie ihre Vorderflügel, jedoch wesentlich kürzer. Die Hinterflügel haben meist etwa die doppelte Länge und Breite und sind in der Regel heller gefärbt als die Vorderflügel. Manchmal weisen eine bunte Färbung auf. Es gibt einige Arten, bei denen auf den Hinterflügeln sogenannte „Augenflecken“ gezeichnet sind. Bei einigen Arten ist die Beschuppung der Flügel sehr lose. Daher weisen an manchen Stellen schon bald nach dem Schlupf transparente Bereiche auf.
Die Schwärmer sind nachts und in der Dämmerung aktiv. Ihr Sehvermögen bei Nacht ist ausgesprochen gut entwickelt. Sie entwickeln hohe Fluggeschwindigkeiten und können daher weit nach Norden vordringen.

Die Raupen der Schwärmer können, in Abhängigkeit von der jeweiligen Art, sehr groß werden. Sie haben keine Behaarung. Bei manchen Arten haben sie Augenflecken. Die Raupen sind in der Lage, sich bei Gefahr aufzurichten und ähneln dann in ihrer Statur kleinen Schlangen.
Weiterführende Kapitel von "Schwärmer"
- Taubenschwänzchen
Beschreibung der Bilder / Fotos
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1. Schwärmer - Taubenschwänzchen


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