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Stechmücke - Culicidae - Foto
Stechmücken
Stechmücken (Culicidae), auch Moskitos genannt, sind eine Familie der Insekten, innerhalb deren sie zur Ordnung der Zweiflügler zählen. Sie existieren seit etwa 170 Millionen Jahren. Von ca. 2700 Arten insgesamt kommen in Europa 104 Arten vor, die fast sämtlich in Mitteleuropa auftreten. Bei den meisten Arten saugen nur die weiblichen Tiere Blut.
Mücke - Stechmücke - Foto
Die Stechmücken leben weltweit fast überall an Wasserstellen. Ausnahmen sind Polargebiete, Wüsten und Höhenlagen über 1500 Meter. Die Körperlänge der Tiere ist unterschiedlich, selten jedoch größer als 15 mm. Ihr Körper ist schlank, die Beine verhältnismäßig lang. Das Flügelpaar ist häutig und zum Teil beschuppt. Am Kopf befinden sich 2 lange, vielgliedrige Fühler, ferner (nur bei den Weibchen) ein Stechrüssel. Die Mundwerkzeuge der Männchen sind zum Stechen nicht geeignet.
Das Flugverhalten der Stechmücke ist abhängig von der jeweils vorherrschenden Witterung und den Lichtverhältnissen. Sie erreichen bis zu 100 Meter Flughöhe. Bei kaltem oder regnerischem Wetter verbleiben sie meistens in der Nähe des Bodens.
Weibliche Stechmücken ernähren sich nach der Paarung von Blut, dass sie aus Säugetieren, Vögeln, Reptilien oder Amphibien saugen. Dies ist nach der Befruchtung für die Bildung von Eiern unerläßlich, weil das Blut die hierfür nötigen Proteine liefert. Ansonsten ernähren sich alle Stechmücken von Nektar oder Fruchtsaft.
Die Weibchen legen ihre Eier in nahezu jedem geeigneten Gewässer ab, wobei dessen Größe unerheblich ist. Die Larven der Stechmücke entwickeln sich unter Wasser. Durch einen Rüssel, der sich am Ende ihres Körpers befindet, beziehen sie Sauerstoff von der Wasseroberfläche. Sie ernähren sich von Mikroorganismen, manchmal auch kannibalisch von anderen Stechmückenlarven.
Die Stechmücke kann als Wirt für Krankheitserreger (Viren, Bakterien oder Parasiten) eine Gefahr für den Menschen darstellen. Während ihre Stiche neben Schmerzen zu allergischen Reaktionen führen können, lösen die von ihr beim Blutsaugen auf den Wirt übertragenen Keime Fiebererkrankungen wie zum Beispiel (je nach Region) Gelbfieber, Dengue-Fieber oder Malaria aus. Die Bekämpfung von Stechmücken findet an einigen Orten mit Hilfe des weitflächig versprühten Bakteriums BTI statt, das sich gegen deren Larven richtet.
Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
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1. Stechmücke - Culicidae
2. Mücke - Stechmücke


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