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Fotografie mit folgenden Kameras: Digitalkamera Nikon D3x Digitalkamera Nikon D300 Digitalkamera Canon 50D
Als Objektive werden verwendet: Nikon AF-S Micro Nikkor 105mm 1:28G VR Nikon AF Micro Nikkor 200mm 1:4D ED Canon EF 180mm 1:3.5L Macro USM Canon MP-E 65mm 1:2.8 1-5x Macro Tamron 90mm Macro
Als Blizgeräte nutzen wir: Nikon Makroblitz-Kit R1C1 mit 6* Nikon Speedlight SB-R200 Nikon Blitzgerät SB-800 Nikon Blitzgerät SB-900 Canon Macro Ring Lite MR-14EX
Bildbearbeitung der Fotos mit Photoshop |
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| | | | Aaskäfer | | Die Aaskäfer (Silphidae) bilden in der Ordnung der Käfer (Coleoptera) eine Familie mittelgroßer Käfer, die zur Überfamilie Staphylinoidea zählt. Weltweit sind die Aaskäfer mit etwa 320 Arten vor allem in den Gemäßigten Zonen zwischen Subtropen und den Polarkreisen verbreitet. | | |
| | In Europa sind die Unterfamilie Nicrophorinae mit der Gattung Totengräber (Nicrophorus) und die Unterfamilie Silphinae mit den Gattungen Ablattaria, Aclypea, Dendroxena, Heterotemna, Necrodes, Oiceoptoma, Phosphuga, Silpha und Thanatophilus bekannt.
Einige der insgesamt 47 europäischen Aaskäfer-Arten sind: Schwarzer Totengräber (Nicrophorus humator), Gemeiner Totengräber (Nicrophorus vespillo), Schwarzhörniger Totengräber (Nicrophorus vespilloides), Goldfarbener Rübenaaskäfer (Aclypea opaca), Vierpunktiger Aaskäfer bzw. Vierpunktiger Raupenjäger (Dendroxena quadrimaculata), Ufer-Aaskäfer (Necrodes littoralis), Rothalsige Silphe (Oeceoptoma thoracicum), Schwarzer Schneckenjäger bzw. Schwarzer Aaskäfer (Phosphuga atrata), Flachstreifiger Aaskäfer (Silpha obscura), Runzeliger Aaskäfer (Thanatophilus rugosus) und Gerippter Totenfreund (Thanatophilus sinuatus). | | |
| | | Aaskäfer erreichen Körperlängen von 4 bis 40 mm. Die Arten mit den größten Exemplaren zählen zur Unterfamilie der Silphinae. Die Körper der Aaskäfer können, je nach Art, flach (Unterfamilie Silphinae), gestreckt (Unterfamilie Nicrophorinae) oder oval geformt sein. Die Grundfarbe der Körper ist bei den meisten Aaskäfern schwarz oder schwarzbraun. Manche Arten haben rötliche Binden oder Flecken auf den Deckflügeln. Einige Aaskäfer sind gelb und tragen schwarze Punkte. | | |
| | | Am Kopf befinden sich Fühlhörner (Clavicornia) mit normalerweise elf Gliedern, von denen sich alle oder nur die letzten vier zum Ende hin zunehmend verdicken, so dass die Fühler knopfförmig bis keulenförmig erscheinen. Bei einigen Arten sind die Fühler eingliedrig mit Endknopf oder fadenförmig und ohne Verdickung. | | |
| | | Arten der Gattung Leptoderus, die in unterirdischen Höhlen leben, haben keine Augen. Die schwarzen, manchmal mit orangeroten Flecken besetzten Deckflügel (Elytren) überlagern bei den meisten Arten den gesamten Hinterleib (Unterfamilie Silphinae) oder lassen seltener die letzten drei Abdominalsegmente frei. Am Hinterleib befinden sich sechs frei bewegliche Ringe. | | |
| | | Die Larven der Aaskäfer erinnern mit ihren breiten, abgeflachten, ovalen oder länglichen Körpern häufig an Kellerasseln. Die Oberseite der Körper ist hornartig. Am Kopf tragen sie meist viergliedrige Fühler und an beiden Seiten 2 bis 6 Nebenaugen. Am Ende des Hinterleibs tragen sie 2 gegliederte Anhängsel (Nachschieber), die ihre Fortbewegung unterstützen. | | |
| | | Während sich die meisten Aaskäfer an Tierkadavern aufhalten, findet man andere Arten an Pilzen, verfaulenden Pflanzen, gesunden Pflanzen und Ausscheidungen, die von manchen Arten jedoch nur zur Eiablage aufgesucht werden. Aaskäfer und ihre Larven leben nekrophag von Aas, phytophag von Pflanzenteilen, koprophag von Exkrementen oder ernähren sich räuberisch von anderen Tieren wie erwachsenen Insekten, Insektenlarven oder Schnecken. So lebt der Vierpunktige Aaskäfer von der Jagd auf Schmetterlingsraupen, während die Vertreter der Gattung Nicrophorus (Totengräber) die Kadaver kleiner Tiere (Mäuse, Maulwürfe u. a.) vergraben und neben diesen eine Brutkammer für die Eiablage anlegen. Die Weibchen formen aus dem toten Gewebe kleine Kügelchen, mit denen sie die Larven nach dem Schlüpfen füttern. Käfer der Gattungen Thanatophilus, Necrodes und Silpha leben ebenfalls an Aas, allerdings ohne es zu vergraben. | | |
| | | Arten aus der Gattung Oiceoptoma wie die Rothalsige Silphe fressen außer an Aas auch an Exkrementen, verrottenden Pflanzen oder Pilzen. Vertreter der Gattung Ablattaria, wie der Schwarze Schneckenjäger oder die Art Ablattaria laevigata sind auf den Verzehr von Schnecken spezialisiert, wobei sie auch in deren Gehäuse eindringen können. Der Goldfarbene Rübenaaskäfer und Aclypea undata aus der Gattung Aclypea gelten zwar als polyphag, sind jedoch reine Pflanzenfresser, die bei massenhaftem Auftreten in Rübenfeldern große Schäden anrichten können. Vertreter der Art Silpha atrata legen ihre Eier in trockenem oder faulendem Laub bzw. in der Erde ab. Ihre Larven können ebenfalls Schäden an jungen Rübenpflanzen anrichten. | | |
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| | Weiterführende Kapitel von "Aaskäfer" | |
| Beschreibung der Bilder / Fotos Fotografie mit folgenden Digitalkameras Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D Bildbearbeitung mit Photoshop | | 1. | Aaskäfer - Silphidae |
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