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Schlagwort: Spinne


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Zebraspringspinne
Die Zebraspringspinne (Salticus scenicus) gehört zur Familie der Springspinnen. Diese Art kommt in Europa, Nordamerika und Nordasien häufig vor. Diese Springspinne erreicht Körperlängen von 4 mm bis 7 mm, wobei die Weibchen größer werden als die Männchen. Zebraspringspinnen verdanken ihren Namen einerseits ihrer hüpfenden Bewegungsform, andererseits ihrer schwarz-weißen Zeichnung, die durch helle und dunkle Schuppenhaare hervorgerufen wird. Ältere Tiere dieser Art sind meistens dunkler gefärbt. Di...

...hren Namen einerseits ihrer hüpfenden Bewegungsform, andererseits ihrer schwarz-weißen Zeichnung, die durch helle und dunkle Schuppenhaare hervorgerufen wird. Ältere Tiere dieser Art sind meistens dunkler gefärbt. Die Zebraspringspinne hat auf dem Vorderleib ein weißes Paar Flecken, während sich auf dem Abdomen drei dunkle Querbänder befinden. Die kurzen Beine sind unregelmäßig gefleckt. Die 2 Frontaugen der Spinne sind auffällig groß. Neben diesen ist ein weiteres Augenpaar nach vorn gerichtet. An den Seiten des Vorderleibs befinden sich weitere 4 Augen, was der Spinne das Sehen nach hinten ermöglicht. Ihr Sehvermögen im Nahbereich ist beträchtlich. Sie erkennen auch tote Insekten als Nahrung. Zebraspringspinnen sind in der Umgebung des Menschen häufig auf Mauerwerk oder an Zäunen anzutreffen. Sie bevorzugt sonnige und windstille Orte. Ihr natürliches Biotop sind steinige Trockenrasenflächen. Sie zeigt sich bereits an sonnigen Früh...

...k oder an Zäunen anzutreffen. Sie bevorzugt sonnige und windstille Orte. Ihr natürliches Biotop sind steinige Trockenrasenflächen. Sie zeigt sich bereits an sonnigen Frühjahrstagen. Bei der Jagd nähert sich die Zebraspringspinne langsam an ein Insekt an. Sie springt aus einem Abstand von 10 bis 50 mm auf das Beutetier und tötet dieses durch einem Biss, bei dem sie ihm Gift injiziert. Bis die Wirkung des Giftes einsetzt, hält sie das Insekt mit ihren kräftigen...

... aus einem Abstand von 10 bis 50 mm auf das Beutetier und tötet dieses durch einem Biss, bei dem sie ihm Gift injiziert. Bis die Wirkung des Giftes einsetzt, hält sie das Insekt mit ihren kräftigen Beinen fest. Das Gift der Zebraspringspinne wirkt bei Insekten sehr schnell. Es ist jedoch für den Menschen absolut ungefährlich. 2005 wurde die Zebraspringspinne zur Spinne des Jahres gekürt.
>> Spinnentiere -> Springspinnen -> Zebraspringspinne
... auch auch direkt am Boden abgelegt. Etwa 4 bis 6 Wochen nach der Eiablage schlüpfen die Larven. Am Ende ihres Abdomens befindet sich ein Haftapparat, mit dessen Hilfe sie sich (etwa in der Art von Spanner-Raupen) fortbewegen. Wenn sie einer Spinne begegnen, springen sie diese an und bohren sich durch eine Gelenkhaut, um im Inneren der Spinne von deren Substanz zu leben. Die Überwinterung erfolgt in der leergefressenen Hülle der Spinne, die sie im Frühjahr verlassen, um sich im Boden zu verpuppen.
>> Fliegen -> Kugelfliegen
Für den Menschen hat der Begriff "Spinne" (besonders in den westlichen Industrieländern) seine negative Bedeutung behalten. Diese irrationale Abneigung kann in Einzelfällen bis zur psychischen Erkrankung führen (Arachnophobie). Einzelne Spinnenarten sind für den Menschen aber in der Tat gefährlich (z. B. Schwarze Witwe). In Kambodscha werden Spinnen grausam getötet und verzehrt. Viele asiatische Kulturen begreifen die Spinne jedoch als nützliches Tier, weil sie Insekten vertilgt. In Westafrika gilt die Spinne als Gottheit.
>> Spinnentiere
Die Grüne Lauerspinne ist in der südwestlichen Paläarktis von Mitteleuropa bis Nordafrika und von Großbritannien bis in den Mittleren Osten verbreitet. In Irland, Skandinavien und im Baltikum ist sie bisher nicht beobachtet worden. In Deutschland tritt di...

...und im Baltikum ist sie bisher nicht beobachtet worden. In Deutschland tritt die Art relativ selten auf und ist nur in geeigneten, wärmebegünstigten Habitaten vermehrt anzutreffen. Obwohl insgesamt eine Gefährdung der Grünen Lauerspinne angenommen wird, fand eine Einstufung in der „Roten Liste“ bisher nicht statt. Die Grüne Lauerspinne ist die größte Art der Kräuselspinnen in Mitteleuropa. Während die weiblichen Exemplare Körperlängen von 4,5 bis 5,0 mm erreichen, treten die Männchen in einer Länge von 3,5 bis 4,0 mm auf. Die Tiere sind über den ganzen Körper in kleinen Gruppen wei&...

...n ist das Cribellum durch eine Längsbrücke geteilt. Während die Weibchen einfarbig grüne Beine haben, sind diese bei den männlichen Exemplaren gelbbraun. Auf Grund ihres grünen Hinterkörpers ist die Grüne Lauerspinne von allen anderen Kräuselspinnen-Arten deutlich zu unterscheiden. Die Grüne Lauerspinne, die als wärmeliebendes Tier ursprünglich vor allem in Südeuropa verbreitet war, ist auch in Norddeutschland anzutreffen, wo sie fast ausschließlich im Siedlungsbereich des Menschen häufig ist, und vorzugsweise in Gärt...

... Hier trifft man sie auf den Blättern von Kräutern, Sträuchern, Rankgewächsen (Efeu, Wilder Wein), jedoch seltener auf großblättrigen Sträuchern wie Flieder. Aufgrund ihrer Tarnfärbung ist die Grüne Lauerspinne auf Laub schwer erkennbar. In den wärmeren Gegenden Europas lebt sie an sonnenexponierten Waldrändern und in Lichtungen. Auch im Inneren von Gebäuden ist die Spinne auffindbar. Die Grüne Lauerspinne, die als erwachsenes Tier von August bis Oktober (in und an Gebäuden auch bis Dezember) erscheint, ist tagaktiv und errichtet morgens nach Sonnenaufgang an der Oberseite von Blättern mit nach oben gebogenen Seitenkanten ein durchscheinende...

... denen Insekten hängen bleiben sollen. Nach der Paarung legt das Weibchen einen linsenförmigen Kokon für die Eiablage an. Der weiße Kokon hat eine Länge von 6 bis 7 mm und befindet sich etwas weiter vom Schlupfwinkel der Spinne entfernt an verborgener Stelle. Vom Zeitpunkt der Reifehäutung ab ist die Lebenserwartung der Männchen sehr gering ; die meisten sterben kurz nach der Paarung.
>> Spinnentiere -> Kräuselspinnen -> Grüne Lauerspinne
Spaltenkreuzspinne
Die Spaltenkreuzspinne (Nuctenea umbratica), engl.: Walnut Orb-Weaver Spider, zählt in der Ordnung Webspinnen (Araneae), der Unterordnung Echte Webspinnen (Araneomorphae) und der Überfamilie Radnetzspinnen (Araneoidea) zur Familie Echte Radnetzspinnen (Araneidae), wo sie der Gattung Nuctenea angehört. Wissenschaftliche Synonyme dieser Art sind: Aranea impressa, Araneus umbraticus, Aranea sexpunctata, Aranea swammerdamii, Aranea cicatricosa, Epeira umbraticola, Aranea impressa, Aranea cicatr...

...ea cicatricosa, Epeira umbraticola, Aranea impressa, Aranea cicatricosa, Aranea umbratica, Aranea umbraticola, Aranea litterata, Epeira umbratica, Epeira cinerea, Epeira thomisoides, Chinestela umbratica und Cathaistela umbratica. Die Spaltenkreuzspinne ist in der gesamten westlichen Paläarktis (ganz Europa) bis Nordafrika und östlich in Westasien verbreitet. In einigen Gebieten Südostasiens, Südasiens und Zentralasiens trifft man sie ebenfalls an. Die Spinne tritt in geeigneten Lebensräumen häufig auf. Die Art wird in der Roten Liste als ungefährdet eingestuft. Spaltenkreuzspinnen haben etwa die gleiche Größe wie Gartenkreuzspinnen. Während die Weibchen Körperlängen von 13 bis 16 mm erreichen, sind es bei den männlichen Tieren 7 bis 10 mm. Die Form ihrer Körper, die glänzend rotbraun, dunkelbraun oder schwarzbraun gefärbt sein können, i...

...Sternum schwarz erscheint. Der Hinterleib (Opisthosoma) ist stark abgeflacht. An seiner Oberfläche sind 4 große punktförmige Vertiefungen erkennbar. An ihnen setzen im Inneren des Abdomens Quermuskeln an, mit deren Hilfe sich der Spinnenkörper noch stärker abflachen läßt. Die Grundfarbe des Hinterkörpers variiert von rotbraun bis schwarzbraun. Auf ihm befindet sich eine dunkle Blattzeichnung (Folium), die an den Seiten von schmalen, weißlich-gelben R...

...Vertiefungen insgesamt 6 Punkte erscheinen (daher auch das wissenschaftliche Synonym „Aranea sexpunctata“). Die Seiten des Opisthosomas sind oft heller als die Oberseite und rotbraun, braun oder dunkelbraun gefärbt. Die Beine der Spaltenkreuzspinne sind geringelt und mit zahlreichen Dornen besetzt. Während die Schenkel fast einfarbig dunkelbraun erscheinen, sind die äußeren Glieder hellbraun und dunkelbraun geringelt. Aufgrund des äusseren Erscheinungsbildes sind Verwechsl...

...t zahlreichen Dornen besetzt. Während die Schenkel fast einfarbig dunkelbraun erscheinen, sind die äußeren Glieder hellbraun und dunkelbraun geringelt. Aufgrund des äusseren Erscheinungsbildes sind Verwechslungen der Spaltenkreuzspinne mit der Brückenkreuzspinne (Larinioides sclopetarius) oder mit der Schwesternart Nuctenea silvicultrix möglich. Die Spaltenkreuzspinne ist in verschiedenartigen Habitaten wie lichte Wälder (Laubwälder und Mischwälder, selten Nadelwälder), Feldgehölze, Hecken, Häuser, Ställe und Schuppen anzutreffen. Im Bergland trifft man sie hingegen kaum an. Die...

...t in verschiedenartigen Habitaten wie lichte Wälder (Laubwälder und Mischwälder, selten Nadelwälder), Feldgehölze, Hecken, Häuser, Ställe und Schuppen anzutreffen. Im Bergland trifft man sie hingegen kaum an. Diese Spinnen sind vorwiegend nachtaktive Einzelgänger, die bei Helligkeit nur selten zu finden sind. Sie verstecken sich tagsüber in schmalen und engen Unterschlupfen (in Mauerritzen, Fugen, Astlöchern oder hinter der Rinde morscher Bäume), ...

...chmalen und engen Unterschlupfen (in Mauerritzen, Fugen, Astlöchern oder hinter der Rinde morscher Bäume), zu denen sie sich dank ihrer physischen Fähigkeiten (s. o.) leicht Zugang verschaffen können - daher der Name “Spaltenkreuzspinne“. In der Nähe ihrer Unterschlupfe webt die Spaltenkreuzspinne, die sich von erbeuteten Insekten ernährt, ein Radnetz von 45 bis 70 cm Durchmesser, dessen Nabe exzentrisch in Richtung ihrer Behausung verschoben ist, und dessen Radienabstände verhältnismäßig groß sind. Zum Verstec...

...sich von erbeuteten Insekten ernährt, ein Radnetz von 45 bis 70 cm Durchmesser, dessen Nabe exzentrisch in Richtung ihrer Behausung verschoben ist, und dessen Radienabstände verhältnismäßig groß sind. Zum Versteck der Spinne führt ein straff gespannter Signalfaden. Diese Netze, in deren Zentrum sich die Spinnen nach Einbruch der Abenddämmerung aufhalten, sind oftmals an Bäumen mit grober Rinde oder an alten Zaunpfählen zu finden. Die Entwicklung der Spaltenkreuzspinne bis zur Geschlechtsreife dauert 2 Jahre. Die erwachsenen Tiere sind im Freien von Juni bis Oktober anzutreffen. Nach der Paarung, die die Männchen nur selten überdauern, legen die weiblichen Tiere für die Eiablage flauschige Kokons in...

...hen nur selten überdauern, legen die weiblichen Tiere für die Eiablage flauschige Kokons in gut geschützten Ritzen an. Den Kokon behängen sie mit verschiedenen Materialien aus der näheren Umgebung. Die weiblichen Spaltenkreuzspinnen und die überlebenden Männchen überwintern in ihren Verstecken.
>> Spinnentiere -> Webspinnen -> Spaltenkreuzspinne
Taurusfliege
...yrtus gibbus), engl.: Taurus fly, zählt in der Ordnung Zweiflügler (Diptera), der Unterordnung Fliegen (Brachycera), der Nebenordnung Asilomorpha und der Überfamilie Nemestrinoidea zur Familie der Kugelfliegen (Acroceridae), die auch Spinnenfliegen genannt werden. Hier zählt die Art zur Gattung Cyrtus. Die Taurusfliege ist in Südeuropa verbreitet, jedoch selten anzutreffen. Es handelt sich um mittelgroße Fliegen mit stark gedrungener, fast kugelförmiger Gestalt....

...r 1000 Stück betragen. Die geschlüpften Larven sind sehr klein. Am Ende ihres Abdomens befindet sich ein Haftapparat, mit dessen Hilfe sie sich – ähnlich wie Spannerraupen – fortbewegen. Die Larven ernähren sich parasitoid von Spinnen oder deren Brut. Nähert sich eine Spinne an, so bespringen sie diese und dringen durch Gelenkhäute in deren Körper ein, wo sie verbleiben und die Spinne bis zum Ende des Larvenstadiums etappenweise leerfressen. In der leeren Spinnenhaut überwintern die Larven, um sich im Frühjahr im Boden zu verpuppen. Die Puppen haben eine gebogene Form.
>> Fliegen -> Kugelfliegen -> Taurusfliege
Die erwachsenen (geschlechtsreifen) Bergstreckerspinnen erscheinen von Mai bis September im Freien, früheste Exemplare auch bereits im Februar. Sie ernähren sich vom Insektenfang (Fliegen, Mücken), zu dessen Zweck sie zwischen Zweigen und Halmen ein kleines Radnetz errichten, das mit weni...

...its im Februar. Sie ernähren sich vom Insektenfang (Fliegen, Mücken), zu dessen Zweck sie zwischen Zweigen und Halmen ein kleines Radnetz errichten, das mit wenigen Speichen und offener Nabe schräg ausgerichtet ist. Da die Bergstreckerspinnen zu den Lauerjägern zählen, warten sie abseits ihres Netzes in langgestreckter Ruheposition (s.o.) auf ihre Beute. Fliegt ein Insekt in das Netz, injiziert die Spinne ihm ein Gift, das das Innere des Beutetiers bereits vorverdaut. Das so behandelte Insekt wird dann zu einem Paket verschnürt und als Nahrungsreserve unweit des Netzes aufgehängt, um bei Bedarf ausgesaugt zu werden. Danach beginnt die Spinne mit der Reparatur des Netzes.
>> Spinnentiere -> Webspinnen -> Bergstreckerspinne
Natürliche Feinde der Bergstreckerspinne sind Vögel und Insektenfresser. Bei Gefahr drückt sich die Spinne langgestreckt an ihre Unterlage. Da die Spinne nur ein geringes Gewicht hat, kann sie auf dem Wasser laufen, ohne zu versinken.
>> Spinnentiere -> Webspinnen -> Bergstreckerspinne
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