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Schlagwort: Raupen | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 | | | | Raupen | Als Raupen werden die Larven des Schmetterlings bezeichnet. Die Larvenzeit ist das (einzige) Fressstadium der Falter. Weil sich der Umfang ihres Körpers beim Wachsen ständig erweitert, häuten sich die Raupen mehrmals, bevor sie sich verpuppen.
Der Rumpf der Raupen besteht aus 14 gleichmäßig sich fortsetzenden Körpersegmenten. In der Regel gehen die letzten 3 Segmente in einem Analsegment auf. Der Kopf ist verhärtet und trägt neben verkümmerten Fühlern ausgeprägte und leistungsfähige Mundwerkzeuge. Während die ersten 3 Segmente den Thorax bilden, setzt sich der Hinterleib (Abdomen) aus den verbleibenden 11 Segmenten zusammen.
Raupen können Körperlängen bis zu 150 mm erreichen. Die meisten Raupen sind physisch und farblich (grün, braun oder bunt) gut an ihre Umgebung angepasst. Durch Mimikry und Signalfarben werden Fressfeinde häufig abgeschreckt. Raupen, die von Giftpflanzen fressen, sind häufig für andere Tiere ungenießbar. Raupen fressen einzeln oder in Gruppen. | | |
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| Die Raupe lebt von Juni bis August auf ihrer Futterpflanze, wobei sie ausschließlich an deren Blüten und an den sich entwickelnden Samenkapseln frisst. Die meisten Raupen sind in dieser Zeit auf Turmkraut (Turritis glabra) zu finden. Treffen 2 Raupen an einer Pflanze aufeinander, kann es aufgrund des beschränkten Nahrungsangebots zwischen den Konkurrenten zu Kannibalismus kommen. Auch die Eier des gleichen Geleges werden von den Raupen gefressen. Natürliche Feinde der Aurorafalter-Raupen sind zum Beispiel auch Raupenfliegen (Tachinidae) und Brackwespen (Braconidae), die ihre Eier in den Raupen ablegen und deren daraus schlüpfende Larven die Raupen von innen her ausfressen. Ende Juli oder Anfang August verpuppen sich die Raupen (in Bodennähe an ihren Wirtspflanzen oder an Stengeln und Zweigen anderer Gewächse) mit dem Kopf nach oben.
Die Puppe ist anfangs gelblich-grün, später gelblich-braun bzw. graubraun, und hat die Form eines Schiffchens mit siche... | | |
| Die Weibchen sind fast immer etwas größer als die Männchen und legen die weißen, kugelrunden Eier meist einzeln oder paarweise an die Blattunterseite der Futterpflanzen der Raupen ab.
Die junge Raupe ist schwarz mit weißen Rückenflecken. Nach der zweiten Häutung wird sie grün mit gelben Streifen. Die Raupen sind kräftig, kurz und zum Körperende hin verjüngt. Sie sind auf den Blättern gut getarnt. Die Raupe kann bei Bedrohung wie alle Raupen der Ritterfalter eine Nackengabel (Osmaterium). ausstülpen um Fressfeinde zu vertreiben. Bei Störungen streckt sie vorn ein imposantes Gebilde heraus, das in der Lage ist, ein übelriechendes Sekret zu produzieren. Die Verpuppung erfol...
...gabel (Osmaterium). ausstülpen um Fressfeinde zu vertreiben. Bei Störungen streckt sie vorn ein imposantes Gebilde heraus, das in der Lage ist, ein übelriechendes Sekret zu produzieren. Die Verpuppung erfolgt an der Futterpflanze. Die Raupen des Segelfalters verpuppen sich in einer Gürtelpuppe an einem Zweig. Die letzte Generation eines Jahres überwintert als Puppe. Die Puppe ist entweder grün (dann schlüpft der Falter nach kurzer Zeit), oder aber lederfarben. Die Pu...
...rfarben. Die Puppe überwintert. Im Mai schlüpfen die Falter der ersten Generation, im Juli die der zweiten Generation. Oft sammeln sich die Falter an offenen Hügelkuppen zur sogenannten „Gipfelbalz“. Die grünen asselförmigen Raupen haben schwache gelbe Seitenstreifen und erreichen Längen bis zu 40 Millimeter.
Die Raupen ernähren sich von Blättern Früchte tragender Bäume wie Weißdorn (Crataegus spec.), Schlehdorn (Prunus spinosa) oder Felsenkirsche. (Prunus mahaleb). Im Mittelmeerraum fressen sie auch an Aprikose (Prunus armeniaca), Pfirsic... | | |
| | Eulenfalter | | ...lig erscheinen lassen. Hinzu kommen Flecken im Mittelfeld der Flügel, die in Form und Farbe sehr unterschiedlich wirken. Die Vorderflügel haben meistens 12 Adern, die Hinterflügel 8.
Ebenso unterschiedlich wie die Falter treten deren Raupen auf. Sie sind unterschiedlich stark behaart. Manche Raupen haben Brennhaare zum Schutz vor Fressfeinden.
Eulenfalter sind überwiegend nachts und in der Dämmerung aktiv. Arten wie die Gammaeule oder die Braune Tageule trifft man tagsüber an. Einige Arten fliegen sogar im Winter.
Die Raupen vieler Eulenfalterarten fressen sitzend auf Blättern, manche unterminieren Pflanzen, während Raupen anderer Arten von Wurzeln leben. Sie bevorzugen krautige Pflanzen, Laubbäume und Sträucher, seltener auch Nadelbäume. Es gibt auch Raupen, die sich zusätzlich räuberisch von anderen Raupen ernähren.
Eulenfalter können als Pflanzenschädlinge (z. B. Kieferneule) oder auch als Überträger von Krankheiten auftreten (einige außereuropäische Arten saugen Blut mit einem Stechrüssel). | | |
| | ...m Jahr 2 bis 3 neue Generationen hervor. Man trifft ihn von März bis Oktober an. Der Falter überwintert an geschützten Orten. Die Eiablage der Weibchen erfolgt nach der Überwinterung an den Blattunterseiten der Futterpflanzen der Raupen (Große Brennnessel). Ein Gelege umfasst etwa 50 bis 200 Eier. Die jungen Raupen, die nach wenigen Tagen schlüpfen, sind gesellig, und leben in selbstgefertigten Gespinsten, während sie am Ende des Larvenstadiums (1 bis 2 Monate) einzeln oder in kleinen Gruppen zu beobachten sind. Anschließend verpuppen sich die Raupen zu einer braunen oder hellgrünen Stürzpuppe. Die Puppe ist mit Dornen besetzt und hat metallisch schimmernde Flecken. 12 Tage nach der Verpuppung schlüpft der erwachsene Kleine Fuchs. Eine Gefahr für die Raupen stellen parasitisch lebende Zweiflügler (Diptera) dar. Vögel fressen zwar die Puppen, nicht aber die Raupen selbst. | | |
| | Großer Kohlweißling | ...zlig;en Kohlweißlinge die bekannteste Schmetterlingsart dar. Sie leben vom Nektar der Disteln und Flockenblumen. Die Weibchen des Falters legen von Mai bis Juni etwa 100 bis 300 Eier in Gruppen an den Blattunterseiten der Wirtspflanzen ab. Die Raupen, die gelblich-grün und schwarz gefleckt sind, schlüpfen nach ungefähr 2 Wochen und fressen in Gruppen, während sich ältere Exemplare absondern. Die Raupen, die von Juni bis Oktober auftreten und Längen bis zu 40 mm erreichen, entwickeln eine deutliche Warnfarbe und sind mit einem chemischen Abwehrsystem ausgestattet, das auf Schwefelverbindungen basiert und von der Futterpflanze (verschiedene Koh...
...arnfarbe und sind mit einem chemischen Abwehrsystem ausgestattet, das auf Schwefelverbindungen basiert und von der Futterpflanze (verschiedene Kohlarten, wilde Kreuzblumengewächse, Kapuzinerkresse) stammt. Nach 3 bis 4 Wochen verpuppen sich die Raupen, nachdem sie häufig eine lange Wanderung auf der Suche nach geeigneten Plätzen unternommen haben. Der ausgewachsene Schmetterling erreicht eine Flügelspannweite von 55 bis 65 mm, wobei die Vorderflügel schwarze Ecken haben. Die W...
...sätzlich 2 schwarze Flecken auf den Vorderflügeln. Die Unterseite der Hinterflügel ist graugrün gefärbt.
Der Große Kohlweißling tritt in 2 bis 3 Generationen pro Jahr von März bis Anfang November auf. Die Raupen der 2. Generation können im Kohlanbau schwere Schäden anrichten. Der Falter gilt deshalb als Schädling.
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| Die Raupen der Schwalbenschwänze sind tagaktiv. Futterpflanzen der Raupen sind u. a. Fenchel und Möhre. Man findet sie vereinzelt an Doldengewächsen (Wilde Möhre, Fenchel, Dill, Pastinak und Wiesen-Silge), aber auch an anderen Pflanzen mit gleichen chemischen Inhaltsstoffen wie Weinraute und Diptam. In S&uu...
...ewächsen (Wilde Möhre, Fenchel, Dill, Pastinak und Wiesen-Silge), aber auch an anderen Pflanzen mit gleichen chemischen Inhaltsstoffen wie Weinraute und Diptam. In Südeuropa auch oft an den Blättern der Citrusbäume. Wenn die Raupen sich bedroht fühlen, stülpen sie zur Abschreckung eine orange gefärbte Nackengabel (Osmaterium) heraus, die einen Duftstoff absondert. Dieser wehrt z. B. Ameisen ab. Wenn das mehrmalige Ausstülpen der Nackengabel keinen Erfolg ha...
...ühlen, stülpen sie zur Abschreckung eine orange gefärbte Nackengabel (Osmaterium) heraus, die einen Duftstoff absondert. Dieser wehrt z. B. Ameisen ab. Wenn das mehrmalige Ausstülpen der Nackengabel keinen Erfolg hatte, gehen die Raupen zur Flucht über. Die Raupenfliege Blondelia nigipes parasitiert an den Larven. | | |
| Die Raupen der Pfeileule erreichen Körperlängen bis zu 38 mm. Die Raupen sind schwarz und tragen auf dem Rücken zunächst ein breites gelbes Band, das bei älteren Raupen später weiß erscheint. Daran schließen weiß-graue Seitenbinden an. Zwischen Rückenband und Seitenbändern befindet sich an jedem Segment ein roter Strich. Oben auf dem 4. Segment befindet sich ein hoher und höcke...
...tenbändern befindet sich an jedem Segment ein roter Strich. Oben auf dem 4. Segment befindet sich ein hoher und höckerartiger schwarzer Fortsatz, während sich am 11. Segment ein wesentlich kleinerer schwarz-gelber Zapfen befindet. Die Raupen sind stark behaart. | | |
| | Bläulinge | | ...elen Arten ist die Unterseite der Flügel gemustert und trägt dunkle, hellumrandete Flecken, die bei einigen als Augenflecken ausgebildet sind. Die Färbung ist bei Männchen und Weibchen oft unterschiedlich.
Der Körper der Raupen ist kompakt bis plump und oftmals abgeflacht. Bei den europäischen Arten sind sie überwiegend grün und kurz und dicht behaart.
Bläulinge sind tagaktiv. Drei Viertel aller vorkommenden Raupen leben von bzw. mit Ameisen. Die Raupen anderer Arten fressen an Hülsenfrüchten, Heidekraut, Lippenblütlern, Zistrosengewächsen oder Storchschnabel. Die Raupen verpuppen sich an der Futterpflanze zu einer Gürtelpuppe. Nahezu alle europäischen Arten gelten als gefährdet. | | |
| Die nachtaktiven Raupen leben und fressen an den Grashalmen von Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum), Rotem Straußgras (Agrostis capillaris), Unterbrochenjähriger Segge (Carex divulsa) und Forster’s Hainsimse (Luzula forsteri). Die Körperform der Raupen ist länglich gestreckt. Sie erreichen Körperlängen von 25 bis 27 mm und sind gelbgrün gefärbt. Auf ihrer Oberseite erstreckt sich ein dunkelgrüner Rückenstreifen, während die Körperseiten helle und leicht...
...rperlängen von 25 bis 27 mm und sind gelbgrün gefärbt. Auf ihrer Oberseite erstreckt sich ein dunkelgrüner Rückenstreifen, während die Körperseiten helle und leicht dunkelgrün schimmernde Linien aufweisen. Die Raupen sind am ganzen Körper mit hellen einzeln stehenden Haaren besetzt. Der eiförmig-runde Kopf ist deutlich blaugrün gefärbt. Am Hinterleibsende befindet sich eine weißliche Schwanzgabel, die im frühen Larvenstadium deutli...
...t hellen einzeln stehenden Haaren besetzt. Der eiförmig-runde Kopf ist deutlich blaugrün gefärbt. Am Hinterleibsende befindet sich eine weißliche Schwanzgabel, die im frühen Larvenstadium deutlicher ausgeprägt ist. Die Raupen bewegen sich auf Stummelfüßchen und sind durch ihre Tarnfarben hervorragend an die Gräser, auf denen sie leben, angepasst. | | |
| | Die jungen Raupen des Mondfalters leben anfangs in Gruppen, später als Einzelgänger. Die älteren Raupen haben eine auffällige Färbung. Der schwarze Kopf trägt ein gelbes „V“. Ihr schwarzer Körper hat orangegelbe Querstreifen und eine weißgelbe Längsstreifung. Die Raupen, die von Juli bis August unterwegs sind, werden bis zu 60 mm lang. Ihre Nahrung finden sie an den Blättern von Bäumen und Sträuchern, die sie manchmal völlig kahl fressen. Beispiele für Futterpflanzen sind: Linde, Eiche, Er... | | |
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