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Schlagwort: Arten


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Fledermäuse
...Hufeisennasenartige (Rhinolophoidea), Trichterohrartige (Natalioidea), Hasenmaulartige (Noctilionoidea), Glattnasenartige (Vespertilionoidea) und Bulldogfledermäuse (Molossoidea). Fledermäuse sind außerhalb der Antarktis mit etwa 900 Arten auf allen Kontinenten verbreitet. Von 40 europäischen Arten findet man in Mitteleuropa fast 30. Fledermäuse erreichen Körperlängen bis zu 140 mm und Spannweiten bis 600 mm. Sie besitzen ein dichtes Fell, das weiß, grau, braun oder schwarz gefärbt sein kann. Manche Arten tragen Muster. Die Bauchseite ist meistens heller als die Rückenseite. Auffälligstes Merkmal ist die doppelhäutige Flugmembran, die sich zwischen Rumpf und Armen wie auch zwischen den einzelnen, sehr langen Fingern spannt. Die Unterar...

... UV-Licht sehen. Sie senden ein Ultraschall-Signal aus, dessen Echo sie empfangen und interpretieren können. Dieses Ortungssystem hilft ihnen, bei Nachtflügen ein räumliches Bild ihrer Umgebung zu entwickeln. Die meisten Fledermaus-Arten sind nachtaktiv und leben von Insekten, die sie zum Teil in der Luft einfangen. Größere Arten fressen kleine Säugetiere, kleine Vögel, Frösche, Fische und auch kleinere Fledermäuse, während einige tropische Arten sich von Nektar oder Früchten ernähren. Vampirfledermäuse saugen Blut an anderen Tieren.
>> insekten -> Fledermäuse
Die Spreizflügelfalter, die mit etwa 400 Arten weltweit verbreitet sind, von denen in Europa 17 Arten, in Mitteleuropa 12 Arten vorkommen, verteilt sich auf 3 Unterfamilien: Brentiinae, Choreutinae und Millierinae. Die Brentiinae leben mit etwa 70 Arten in der Nearktis, in Australien und Südasien, die Choreutinae sind mit ungefähr 290 Arten holarktisch und pantropisch verbreitet, während die Millierinae mit nur 3 Arten in Europa, Florida und Chile zu finden sind.
>> Schmetterlinge -> Spreizflügelfalter
Schwarzkäfer
Schwarzkäfer (Tenebrionidae), auch Dunkelkäfer genannt, sind eine Familie der Käfer. Global kommen etwa 20000 Arten vor, davon 70 in Mitteleuropa. Einige Arten sind: Mehlkäfer, großer Schwarzkäfer, Großer Totenkäfer, Ähnlicher Totenkäfer, Weißer Wüstenkäfer, Nebeltrinker-Käfer, Grassteppen-Schwarzkäfer, Gemeiner Staubkäfer, Hellfarbener Sc...

...äfern aus anderen Familien sind leicht möglich. Die Formen reichen von rundlich, oval und kugelig bis lang und flach. Die Käfer können vollständig schwarz, schwarzbraun, braun oder rötlich-gelb gefärbt sein. Manche Arten weisen eine Punktierung auf. Während das Halsschild meistens gleichbreit ist, sind die Deckflügel bei einigen Arten zusammengewachsen und das zweite Flügelpaar verkürzt. Die fadenförmigen Fühler haben 11 Glieder. Manche Arten besitzen am Ende des Abdomens Wehrdrüsen, mit denen sie übelriechende Sekrete abgeben können. Die Käferlarven sind langgestreckt, rund und von gelblicher Farbe. Schwarzkäfer bevorzugen warme und sandige Biotope (Wüst...
>> Käfer -> Schwarzkäfer
Spanner
Die Spanner (Geometridae) sind Nachtfalter und bilden eine Familie innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Hier gehören sie zur Unterordnung Glossata. Es gibt weltweit etwa 26000 Spanner-Arten, die auf 9 Unterfamilien (Archiearinae, Alsophilinae, Desmobathrinae, Ennominae, Geometrinae, Larentiinae, Oenochrominae, Orthostixinae und Sterrhinae) aufgeteilt sind. Von über 1000 europäischen Arten kommen in Mitteleuropa 510 vor. Einige davon sind: Rauten-Rindenspanner, Weißstirn-Weißspanner, Kleiner Frostspanner, Frühlings-Kreuzflügel, Hartheu-Spanner, Frostspanner, Pantherspanner, Perlglanzspanner und Schlehenspanner. ...

...er erreichen Flügelspannweiten von 10 bis 70 mm. Der Körper ist überwiegend schlank und von mittlerer Länge, seine Färbung sehr variabel. Am häufigsten treten die Falter in grauen oder braunen Farbtönen auf, manche Arten sind grell und bunt gefärbt. Während die Flügel bei den männlichen Spannern stets gut entwickelt sind, können sie bei manchen Weibchen verkümmert sein. Die Fühler sind kurz bis mittellang und bei den Männchen ...

...üblich sondern hangeln sich über eine gewisse Distanz hinweg vorwärts. Ihre Färbung ist oft der Umgebung angepasst und schützt sie vor der Entdeckung durch Fressfeinde. Die Raupen fressen frei sitzend von Pflanzen. Einige Arten der Spanner fliegen auch in der kalten Jahreszeit. In Ruhestellung sind die Flügel bei den meisten Arten flach ausgebreitet.
>> insekten -> Spanner
Weichwanzen
Weichwanzen (Miridae) werden auch als Blindwanzen bezeichnet. Sie bilden innerhalb der Ordnung der Schnabelkerfe eine Familie, die den Wanzen zugeordnet ist. Von weltweit 10000 Arten gibt es in Europa etwa 1170 Arten, von denen im deutschsprachigen Gebiet bisher etwa 400 Arten bekannt sind. Einige Arten sind: Gemeine Wiesenwanze, Eichen-Schmuckwanze und Grüne Futterwanze. Weichwanzen erreichen Körperlängen von 2 bis 15 mm. Sie weisen in Farbe und Erscheinungsbild oft große Unterschiede auf. Die meisten Weichwanzen ern&aum...

...h räuberisch oder gemischt. Die Eiablage durch das Weibchen erfolgt mit Hilfe einer Legescheide, mit der es sich in Pflanzengewebe einbohrt. Die geschlüpften Larven häuten sich fünf mal, bevor sie erwachsen sind. Europäische Arten überwintern im Eistadium.
>> insekten -> Weichwanzen
Schlupfwespen erreichen Körperlängen von 10 bis 50 mm. Die Körperfärbung variiert. Die Grundfarbe ist häufig schwarz oder rötlich-braun. Viele Arten haben Körperzeichnungen, die rot, weiß, gelb oder braunrot sein können. Die Fühler der meisten Arten haben mehr als 16 Glieder. Das Vorhandensein und die Form der Areole im Vorderflügel ist ein wichtiges Bestimmungsmerkmal. Die Weibchen vieler Arten sind mit einem langen Legebohrer ausgestattet. Der Hinterleib ist vom vorderen Teil des Körpers deutlich abgegrenzt. Schlupfwespen kommen weit verbreitet in verschiedenen Biotopen wie Mischwälder, Laubwälder, Nadelwälder, Frei...

...eisen vor. Sie parasitieren an Insekten, die in ihrer Entwicklung eine vollständige Metamorphose (Ei - Larve - Puppe - Imago) durchmachen, wie Schmetterlinge, Pflanzenwespen, Käfer und andere Insekten. Auf Blattläuse spezialisierte Arten können innerhalb einer Woche bis zu 200 Blattläuse parasitisieren. Die Weibchen legen ihre Eier auf der Oberfläche von Blattläusen ab. Nach ein bis zwei Tagen schlüpfen die Larven und höhlen dann die Blattläuse kom...

... Nach ein bis zwei Tagen schlüpfen die Larven und höhlen dann die Blattläuse komplett aus. Sie verpuppen sich in der ausgefressenen Blattlaushülle und sind nach fünf Tagen in junge erwachsene Schlupfwespen verwandelt. Einige Arten sind auf Spinnenkokons spezialisiert und leben von den Eiern. Weil die Schlupfwespen die Populationen von Schädlingen auf niedrigem Niveau halten, sind sie als sehr nützlich anzusehen. Sie werden auch gezielt gegen Pflanzenschädlin...
>> Wespen -> Schlupfwespen
Doldenblütler
Doldenblütler (Apiaceae), auch Doldengewächse genannt, sind eine Pflanzenfamilie in der Ordnung Doldenblütlerartige (Apiales). Zu dieser Familie zählen ungefähr 434 Gattungen mit über 3780 Arten. Doldenblütler sind fast immer mehrjährige Krautpflanzen und global in den gemäßigten Zonen verbreitet. Sie erreichen Wuchshöhen von mehreren Zentimetern bis zu mehreren Metern. Die meisten Doldenblütler-Arten haben unscheinbare Blüten, die in einer vielstrahligen Doppeldolde zusammengefasst sind. Viele Arten haben Pfahlwurzeln. Ihre Früchte sind meist zylindrische, zweiteilige Spaltfrüchte mit rundem oder ovalem Querschnitt. Während viele Doldenblütler-Arten als Gewürz- und Nahrungspflanzen verwendbar sind, können andere sehr giftig sein. Auch als Heilpflanzen sind Doldenblütler von Nutzen. Die Doldenblütler-Arten wachsen meistens in Steppen, Sümpfen, auf Wiesen oder in Wäldern.
>> insekten -> Doldenblütler
Einige Netzwanzen-Arten überwintern als erwachsene Tiere. Nach der Paarung legen die befruchteten Weibchen ihre Eier mit Hilfe ihres Legestachels (Ovipositor) fast ausschließlich an der Unterseite von Blättern der Nahrungspflanzen ihrer Larven (Nymphen) ab....

...als erwachsene Tiere. Nach der Paarung legen die befruchteten Weibchen ihre Eier mit Hilfe ihres Legestachels (Ovipositor) fast ausschließlich an der Unterseite von Blättern der Nahrungspflanzen ihrer Larven (Nymphen) ab. Die Eier einiger Arten überwintern dort. Die geschlüpften Larven tragen (je nach Art) mehr oder minder lange Dornen. Die typische Netzstruktur der Körperoberseite fehlt ihnen noch. Im 1. Larvenstadium tragen sie noch keine Flügel, diese bilden sich ers...

... Die typische Netzstruktur der Körperoberseite fehlt ihnen noch. Im 1. Larvenstadium tragen sie noch keine Flügel, diese bilden sich erst ab dem 2. und 3. Stadium, und sind erst am Ende des letzten Stadiums voll entwickelt. Bei den meisten Arten erstreckt sich die Entwicklung der Nymphen über 5 Larvenstadien, bei einzelnen Arten können es auch nur 4 sein. Die Metamorphose der Netzwanzen-Larven ist unvollständig, da diese kein Puppenstadium durchlaufen und der Übergang von der Nymphe zur erwachsenen Netzwanze mit der letzten Häutung zusammenfällt. Di...

...in. Die Metamorphose der Netzwanzen-Larven ist unvollständig, da diese kein Puppenstadium durchlaufen und der Übergang von der Nymphe zur erwachsenen Netzwanze mit der letzten Häutung zusammenfällt. Die Nymphen mancher Netzwanzen-Arten überwintern an den Nahrungspflanzen.
>> Wanzen -> Netzwanzen
Blumenfliegen sind weltweit mit etwa 1200 Arten verbreitet, von denen in Mitteleuropa rund 220 Arten vorkommen. Es handelt sich um kleine bis mittelgroße, oft kräftig beborstete Fliegen, von denen einige Arten auffällig grau-schwarz gezeichnet sind. Während einige Arten mit gelben Beinen oder gelbem Hinterleib auftreten, sind die meisten Blumenfliegen-Arten eher unscheinbar gefärbt.
>> Fliegen -> Blumenfliegen
Von weltweit über 10000 Arten, die sich auf ungefähr 1000 Gattungen (hierzu zählen Calocoris, Campylomma, Creontiades, Deraeocoris, Diaphnocoris, Leptoptera, Lopidia, Lygus, Orthotylus, Pameridea, Phytocoris und Psallus) verteilen, kommen in Europa rund 1170 Arten vor. Etwa 400 Arten sind im deutschsprachigen Gebiet bekannt. Einige Arten sind: Gemeine Wiesenwanze (Lygus pratensis), Eichen-Schmuckwanze (Rhabdomiris striatellus) und Grüne Futterwanze (Lygocoris pabulinus). Weichwanzen erreichen Körperlängen von 2 bis 15 mm. Ihre meist länglich-ovalen Körper we...

...is striatellus) und Grüne Futterwanze (Lygocoris pabulinus). Weichwanzen erreichen Körperlängen von 2 bis 15 mm. Ihre meist länglich-ovalen Körper weisen in Farbe und Erscheinungsbild oft große Unterschiede auf. Einige Arten ähneln Ameisen.
>> Wanzen -> Weichwanzen

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