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Schlagwort: Arten | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 32 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 | | | |
| Gallwespen | ...in der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) und in deren Unterordnung Taillenwespen (Apocrita) zur Teilordnung Legimmen (Terebrantia). In der Teilordnung der Legimmen stellen sie innerhalb der Überfamilie Gallwespenartige (Cynipoidea) die artenreichste Familie dar. Die Familie der Gallwespen teilt sich in 3 Unterfamilien auf. Gallwespen sind global, vor allem in der nördlichen Hemisphäre, mit 1500 bis 1600 Arten verbreitet, von denen in ganz Europa nur die Unterfamilie Cynipinae mit 75 Gattungen und 200 bis 300 Arten vertreten ist. In Mitteleuropa findet man etwa 150 Arten.
Gallwespen erreichen Körperlängen von 1 bis 6 mm. Ihre Körper sind meistens ausdruckslos schwarz, schwarzbraun, teilweise auch rötlichbraun oder gelbbraun gefärbt. Gallwespen haben gerade, fadenförmige Fühler m...
...meistens ausdruckslos schwarz, schwarzbraun, teilweise auch rötlichbraun oder gelbbraun gefärbt. Gallwespen haben gerade, fadenförmige Fühler mit 12 bis 16 Gliedern, die am Ende manchmal leicht angewinkelt sein können. Viele Arten haben auf der Oberseite des Thorax, der mit dem ersten Hinterleibssegment verschmolzen ist, ein Schildchen. Die Flügel, deren Aderung sehr schlicht ausgebildet ist, haben 4 bis 8 Flügelzellen. Die Radialzelle ist groß und auffäl...
...gedrückt (Taillenwespe). Oberkante und Unterkante des Hinterleibs sind mehr oder weniger scharf ausgeprägt. An seinem Ende tragen die Weibchen einen Legebohrer (Ovipositor).
Gallwespen sind tagaktiv. Die überwiegende Mehrheit ihrer Arten lebt spezialisiert an Eichen (Quercus), wo sie vor allem an den Blättern Gallen ausbilden, ohne damit die Wirtspflanze zu beeinträchtigen. Andere Arten leben an Rosengewächsen (Rosaceae), Ahornen (Acer) oder anderen Pflanzenfamilien. Gallenbildungen können (je nach Art) auch an Wurzeln, Knospen, Blüten oder Früchten erfolgen.
Gallwespen-Arten bringen pro Jahr mindestens zwei neue Generationen hervor. Sie vermehren sich im jährlichen Wechsel entweder zweigeschlechtlich oder eingeschlechtlich (parthenogenetisch). Die Tiere einzelner Generationen derselben Art unterscheiden sich dabei ...
...ch). Die Tiere einzelner Generationen derselben Art unterscheiden sich dabei sowohl in ihrem Äußeren als auch in der Form der von ihren Larven später produzierten Gallen. Die Eiablage der weiblichen Gallwespen erfolgt bei den meisten Arten an den Blättern oder anderen Bestandteilen von Eichen. Dabei bohren sie mit dem Legestachel die Oberfläche der Blattunterseite an und verlegen dort einzelne Eier. Nachdem die Larven geschlüpft sind, werden sie aus bisher nicht hinreic...
...chst. In den Gallen befinden sich Kammern, in denen die Larven leben und sich - vor Witterungseinflüssen geschützt - von der Substanz ernähren. Am Ende des letzten Larvenstadiums erfolgt die Verpuppung in den Gallen. Einige Gallwespen-Arten produzieren keine eigenen Gallen, sondern legen ihre Eier parasitär in die Gallen anderer Arten ab, was meistens den Tod der Wirtslarven bewirkt, die entweder verhungern oder selbst gefressen werden. Ebenso kommt es vor, dass Gallwespen-Arten ihre Eier in die Körper lebender Insekten wie Blattläuse, Schildläuse oder sogar in die Larven von ebenfalls parasitoid lebenden Insekten-Arten induzieren (Hyperparasitismus). Die Art Ibalia leucospoides legt beispielsweise ihre Eier in die Larven von Holzwespen (Siricidae) aus deren Unterfamilie Tremecinae ab. Die Wirtslarve lebt in Holzgängen, ernährt sich jedoch von Baumpilzen....
...tismus). Die Art Ibalia leucospoides legt beispielsweise ihre Eier in die Larven von Holzwespen (Siricidae) aus deren Unterfamilie Tremecinae ab. Die Wirtslarve lebt in Holzgängen, ernährt sich jedoch von Baumpilzen.
Einzelne Gallwespen-Arten lassen sich durch die Beschaffenheit ihrer Gallen oft leichter unterscheiden, als anhand der eigenen Merkmale. | | |
| | Speckkäfer | Speckkäfer (Dermestidae) sind eine Familie der Käfer. Es gibt weltweit etwa 1000 Arten, die 45 Gattungen zugeordnet werden. 169 Arten und Unterarten gibt es in ganz Europa, 68 Arten leben in Mitteleuropa. Älteste Fossilienfunde weisen auf ein Alter von ca. 150 Millionen Jahren hin. Einige der Arten sind: Dornspeckkäfer, Gemeiner Speckkäfer, Wollkrautblütenkäfer, Kabinettkäfer, Teppichkäfer.
Die Speckkäfer erreichen Längen bis zu 10 mm. Ihr Körper sind kompakt gebaut und haben rundlich-ovale Forme...
...pen oder Haare erweitert, die Zeichnung der Tiere (insbesondere die der Deckflügel) ausmacht. Die Oberseite der Speckkäfer kann glatt, schuppig oder behaart sein. Form, Länge und Gliederzahl der Fühler, deren Ende bei den meisten Arten keulenförmig ausgeprägt ist, können ebenfalls variieren. Die meisten Arten haben neben Facettenaugen zusätzlich ein Punktauge.
Die Larven der Käfer haben eine langgestreckte Form und sind dicht behaart. Speckkäfer leben in den vielfältigsten Biotopen und sind artenspezifisch hochspezialisiert. Sie kommen an Böden, auf Blütenpflanzen, an Straßen, an Schuttplätzen sowie in Nestern verschiedener Tierarten vor. Viele Arten sind durch Verschleppung weltweit verbreitet. Die meisten Speckkäfer sind Aasfresser, manch leben von Pflanzenteilen oder Pollen. Da sich viele Arten von getrockneten organischen Stoffen ernähren, können sie Schäden an Wollgewebe, Fellen und zoologischen Sammlungen anrichten. Die Gattung Trogoderma kann in der Landwirtschaft (Getreideanbau) erhebliche Schäden verursachen.
D...
... sie Schäden an Wollgewebe, Fellen und zoologischen Sammlungen anrichten. Die Gattung Trogoderma kann in der Landwirtschaft (Getreideanbau) erhebliche Schäden verursachen.
Die Käfer sind sowohl nachts als auch am Tage aktiv. Manche Arten entwickeln bei Gefahr einen Totstellreflex, bei dem sie sich fallen lassen und Fühler und Beine anlegen. | | |
| | Palpenmotten | Die Palpenmotten (Gelechiidae) bilden in der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) und der Unterordnung Glossata eine Familie, die global mit etwa 4500 Arten weit verbreitet ist. Von 732 Arten und Unterarten in Europa kommen in Mitteleuropa 330 Arten vor.
Palpenmotten erreichen Flügelspannweiten von 8 bis 20 mm. Ihre Körper sind lang und schmal. Am Kopf befinden sich fadenförmige Antennen, die fast so lang sind, wie die Vorderflügel. Neben den Facettenaugen besitzen die me...
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Palpenmotten erreichen Flügelspannweiten von 8 bis 20 mm. Ihre Körper sind lang und schmal. Am Kopf befinden sich fadenförmige Antennen, die fast so lang sind, wie die Vorderflügel. Neben den Facettenaugen besitzen die meisten Arten auch Punktaugen. Der Saugrüssel ist an der Basis geschuppt, die Maxiliarpalpen unterschiedlich gut entwickelt. Die schlanken Vorderflügel, auf denen 10 bis 12 Adern erkennbar sind, haben einen metallischen Glanz und sind gefärbt bzw. ...
...ugrüssel ist an der Basis geschuppt, die Maxiliarpalpen unterschiedlich gut entwickelt. Die schlanken Vorderflügel, auf denen 10 bis 12 Adern erkennbar sind, haben einen metallischen Glanz und sind gefärbt bzw. gemustert ; bei manchen Arten fehlen die Färbungen. Die schmalen Hinterflügel haben 9 bis 10 Adern und sind am Saum gefranst.
Die Eiablage der Weibchen erfolgt an den über 80 verschiedenen Futterpflanzen der Raupen, die unterschiedlich leben und sich entwickeln...
...schmalen Hinterflügel haben 9 bis 10 Adern und sind am Saum gefranst.
Die Eiablage der Weibchen erfolgt an den über 80 verschiedenen Futterpflanzen der Raupen, die unterschiedlich leben und sich entwickeln. Während sich die meisten Arten an eingerollten Blättern aufhalten, gibt es Arten, die sich an Blüten, Samen, Früchten und Sprossen ernähren. Andere Arten minieren an Blättern und Nadeln, während wiederum andere an Ästen und Blättern Gallen erzeugen, in denen die Raupen heranwachsen.
Einige Palpenmotten-Arten können an Pflanzen erhebliche Schäden anrichten. | | |
| | Eulenfalter | Eulenfalter (Noctuidae) werden auch als Eulen bezeichnet. Sie sind eine Familie der Schmetterlinge. Weltweit sind bisher etwa 35000 Arten bekannt. Einige der über 1800 in Europa vorkommende Arten sind: Ackerwinden-Bunteulchen, Ahorn-Rindeneule, Erlen-Rindeneule, Goldhaar-Rindeneule, Ampfereule, Pfeileule, Zaunwinden-Trauereule, Pyramideneule, Zackeneule, Großes Eichenkarmin, Scheck-Tageule, braune Tageule, Gelbes Ordensband, Braunes Or...
...eule, Breitflügelige Bandeule, Hausmutter, Hellrandige Erdeule, Schwarzes C, Haseleule, Gammaeule, Seideneulchen, Hornkraut-Tageulchen und Dreieck-Grasmotteneulchen.
Eulenfalter erreichen Flügelspannweiten von 14 bis 300 mm. Die meisten Arten sind groß, robust und schlicht gefärbt. Die Körper sind langgestreckt, die Vorderflügel unterschiedlich breit. Die Muster sind unterschiedlich und variieren sogar innerhalb von bestimmten Arten, während deren Komponenten immer gleich bleiben. Das Muster besteht typischerweise aus mehreren Querlinien, die oft wellenförmig verlaufen und die Flügelfläche dreiteilig erscheinen lassen. Hinzu kommen Flecken im Mittelfeld der ...
...l;gel 8.
Ebenso unterschiedlich wie die Falter treten deren Raupen auf. Sie sind unterschiedlich stark behaart. Manche Raupen haben Brennhaare zum Schutz vor Fressfeinden.
Eulenfalter sind überwiegend nachts und in der Dämmerung aktiv. Arten wie die Gammaeule oder die Braune Tageule trifft man tagsüber an. Einige Arten fliegen sogar im Winter.
Die Raupen vieler Eulenfalterarten fressen sitzend auf Blättern, manche unterminieren Pflanzen, während Raupen anderer Arten von Wurzeln leben. Sie bevorzugen krautige Pflanzen, Laubbäume und Sträucher, seltener auch Nadelbäume. Es gibt auch Raupen, die sich zusätzlich räuberisch von anderen Raupen ernähren.
Eulenfalter können als Pfl...
...n, die sich zusätzlich räuberisch von anderen Raupen ernähren.
Eulenfalter können als Pflanzenschädlinge (z. B. Kieferneule) oder auch als Überträger von Krankheiten auftreten (einige außereuropäische Arten saugen Blut mit einem Stechrüssel). | | |
| | Dasselfliegen | Dasselfliegen (Oestridae), auch Biesfliegen, Bremsen oder Brämsen genannt, bilden in der Ordnung Zweiflügler (Diptera) eine Familie. Von weltweit ca. 100 Arten kommen 11 Arten in Mitteleuropa vor. Die Familie der Dasselfliegen teilt sich in drei Unterfamilien: Nasendasseln bzw. Nasenfliegen (Oestrinae), Rachendasseln bzw. Rachenfliegen (Cephenomyiinae) und Hautdasseln bzw. Hautfliegen (Hypoderminae). Einige Dasselfliegen-Arten sind: Schafbremse (Oestrus ovis), Gasterophilus intestinalis, Rehdasselfliege (Hypoderma diana), Rhinoestrus purpureus, Hirschdasselfliege (Hypoderma acteon), Crivellia silenus, Rinderdasselfliege (Hypoderma bovis), Kleine Rinderdasselfliege (Hypode...
...inderdasselfliege (Hypoderma lineatum) und Pharyngomyia picta.
Dasselfliegen erreichen Körperlängen von 10 bis 13 mm. Sie haben eine starke pelzige Behaarung. Die Mundwerkzeuge der Tiere sind oft stark zurückgebildet, weshalb viele Arten keine Nahrung aufnehmen. Einige Arten sollen jedoch Flüssigkeit zu sich nehmen können. Die gut ausgebildeten großen Flügel haben eine gewinkelte Mittelader. Der Thorax ist beschuppt und weist an seinem hinteren Bereich eine Reihe von Borsten auf. Die Paarung der Das...
...ml;hen, Geländewellen) statt.
Die Brutablage der Weibchen erfolgt an Wirtstieren, von denen Huftiere die größte Gruppe ausmachen. Die Larven leben stets parasitisch im Inneren der Tiere (Endoparasiten). Hierbei kommt es bei vielen Arten zur Spezialisierung auf bestimmte Wirte. Auch die für die Eiablage von den Dasselfliegen gewählten Körperöffnungen der Tiere sind artspezifisch, was bereits aus den Namen der Unterfamilien und Arten hervorgeht. Die später schlüpfenden Maden (Larven) entwickeln sich demgemäss in der Nasenschleimhaut, im Rachen oder in der Unterhaut (Subcutis) der Wirtstiere. Auch die Eiablage selbst, bei der die Eier in die Körperöffnung...
...n) entwickeln sich demgemäss in der Nasenschleimhaut, im Rachen oder in der Unterhaut (Subcutis) der Wirtstiere. Auch die Eiablage selbst, bei der die Eier in die Körperöffnung eingespritzt werden, stellt für die Weibchen einiger Arten ein Risiko dar, weil sie bei zu langsamer Vorgehensweise Gefahr laufen, von den sofort schlüpfenden eigenen Larven getötet zu werden. In den Tropen kann es vorkommen, dass die Eiablage versehentlich auch am Menschen stattfindet. Insbesonde... | | |
| | Bläulinge | Die Bläulinge (Lycaenidae) bilden innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge eine Familie, die zur Unterordnung Glossata zählt. Sie kommen global mit etwa 6000 Arten vor. Die Falter erreichen Flügelspannweiten von 24 bis 50 mm. Bei den in Europa vorkommenden Arten sind die Oberseiten der Flügel blau gefärbt. Im Allgemeinen ist die Flügeloberseite dunkelbraun, kupferfarben, blau oder violett. Es gibt Arten, die metallisch schimmern. Bei vielen Arten ist die Unterseite der Flügel gemustert und trägt dunkle, hellumrandete Flecken, die bei einigen als Augenflecken ausgebildet sind. Die Färbung ist bei Männchen und Weibchen oft unterschiedlich.
Der Körper der Raupen ist...
...hellumrandete Flecken, die bei einigen als Augenflecken ausgebildet sind. Die Färbung ist bei Männchen und Weibchen oft unterschiedlich.
Der Körper der Raupen ist kompakt bis plump und oftmals abgeflacht. Bei den europäischen Arten sind sie überwiegend grün und kurz und dicht behaart.
Bläulinge sind tagaktiv. Drei Viertel aller vorkommenden Raupen leben von bzw. mit Ameisen. Die Raupen anderer Arten fressen an Hülsenfrüchten, Heidekraut, Lippenblütlern, Zistrosengewächsen oder Storchschnabel. Die Raupen verpuppen sich an der Futterpflanze zu einer Gürtelpuppe. Nahezu alle europäischen Arten gelten als gefährdet. | | |
| | Baumwanzen | Die Baumwanzen (Pentatomidae) sind Wanzen aus der Ordnung der Schnabelkerfe und bilden eine Familie, die der Überfamilie Pentatomoidea angehört. Während global 6000 Arten verbreitet sind, finden sich in Europa 228, davon 70 Arten in Mitteleuropa. Beispiele für Arten sind: Grüne Stinkwanze, Streifenwanze, Rotbeinige Baumwanze, Graue Gartenwanze, Beerenwanze, Föhrengast, Rotschwarze Gemüsewanze, Spitzling, Kohlwanze, Schmuckwanze, Grüne Reiswanze und Waldwächter.
Der Körperbau der Baumwanzen ist schildförmig und plump. Hauptmerkmal ist das große S...
...hrengast, Rotschwarze Gemüsewanze, Spitzling, Kohlwanze, Schmuckwanze, Grüne Reiswanze und Waldwächter.
Der Körperbau der Baumwanzen ist schildförmig und plump. Hauptmerkmal ist das große Schildchen, das bei einigen Arten den ganzen Hinterleib bedeckt. Einige Arten haben eine lebhafte und bunter Färbung die nach Jahreszeiten variieren kann. Ihre Flügel sind gut entwickelt. Manche Arten besitzen zur Abwehr von Feinden Drüsen, die giftige oder übelriechende Substanzen freisetzen.
Die meisten Baumwanzen leben saugend von Pflanzensäften. Die Getreidewanze kann in der Landwirtschaft schwere Schäden verursachen. M...
...zen zur Abwehr von Feinden Drüsen, die giftige oder übelriechende Substanzen freisetzen.
Die meisten Baumwanzen leben saugend von Pflanzensäften. Die Getreidewanze kann in der Landwirtschaft schwere Schäden verursachen. Manche Arten ernähren sich räuberisch. Diese sind von Nutzen, da sie viele Schädlinge vertilgen.
Die Eiablage der Weibchen erfolgt auf den Futterpflanzen der später schlüpfenden Larven, die in 5 Larvenstadien gesellig leben. Bei Gefah... | | |
| | Schwärmer | Schwärmer (Sphingidae) stellen eine Familie der Schmetterlinge. Mit etwa 1200 Arten kommen sie weltweit vor, mit 40 in Europa. In Mitteleuropa findet man 21 Arten.
Beispiele für Arten von Schwärmern sind: Pappelschwärmer, Eichenschwärmer, Lindenschwärmer, Abendpfauenauge, Totenkopfschwärmer, Windenschwärmer, Kiefernschwärmer, Hummelschwärmer, Fledermausschwärmer, Taubenschwänzchen...
...derflügel, jedoch wesentlich kürzer. Die Hinterflügel haben meist etwa die doppelte Länge und Breite und sind in der Regel heller gefärbt als die Vorderflügel. Manchmal weisen eine bunte Färbung auf. Es gibt einige Arten, bei denen auf den Hinterflügeln sogenannte „Augenflecken“ gezeichnet sind. Bei einigen Arten ist die Beschuppung der Flügel sehr lose. Daher weisen an manchen Stellen schon bald nach dem Schlupf transparente Bereiche auf.
Die Schwärmer sind nachts und in der Dämmerung aktiv. Ihr Sehvermögen bei Nacht ist ausgesprochen...
...t. Sie entwickeln hohe Fluggeschwindigkeiten und können daher weit nach Norden vordringen.
Die Raupen der Schwärmer können, in Abhängigkeit von der jeweiligen Art, sehr groß werden. Sie haben keine Behaarung. Bei manchen Arten haben sie Augenflecken. Die Raupen sind in der Lage, sich bei Gefahr aufzurichten und ähneln dann in ihrer Statur kleinen Schlangen. | | |
| | Bodenwanzen | Die Bodenwanzen (Lygaeidae) werden auch als Langwanzen bezeichnet. Sie bilden innerhalb der Ordnung der Schnabelkerfe eine Familie der Wanzen, die der Überfamilie Lygaeoidea zugehört. Von weltweit 4000 Arten kommen in Europa über 400 vor. In Mitteleuropa gibt es etwa 140 Arten. Einige dieser Arten sind: Ritterwanze, Knappe, Heterogaster urticae und Spilosthethus pandurus.
Bodenwanzen sind klein bis mittelgroß. Ihr Körperbau variiert in seiner Form. Die Färbung ist häufig graubraun, schwarz oder rot. Die Länge ihre...
...szlig;. Ihr Körperbau variiert in seiner Form. Die Färbung ist häufig graubraun, schwarz oder rot. Die Länge ihrer Flügel ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Bodenwanzen leben überwiegend von Pflanzensäften. Manche arten ernähren sich räuberisch. Die ausgewachsenen Tiere mancher Arten überwintern, bei einigen Arten auch die Eier. Einige Bodenwanzen gelten als Schädlinge im Landbau. | | |
| | Waffenfliegen | | Waffenfliegen (Stratiomyidae) bilden eine Familie innerhalb der Zweiflügler (Diptera) und sind den Fliegen zugeordnet. 2000 Arten sind global verbreitet, von denen auf Mitteleuropa 100 entfallen. 65 Arten gibt es in Deutschland.
Waffenfliegen erreichen Körperlängen von 3 bis 20 mm. Während viele Arten schwarz-gelb gezeichnet sind, haben andere Arten einen metallischen Glanz. Das Abdomen ist breit und abgeflacht und wird in Ruhe von den Flügeln seitlich nicht bedeckt. Manche Arten haben Dornen am Ende des Thorax.
Die Tiere halten sich bevorzugt in Waldgebieten auf. Sie saugen an Blüten, verzehren Pollen oder leben von organischen Stoffen aus Tierdung. Einige Arten leben an Gewässern, in denen ihre Larven sich entwickeln.
Die Eiablage der Weibchen erfolgt auf vermodernden Pflanzen, an Wasserpflanzen oder auf der Wasseroberfläche. | | |
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