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Fotografie mit folgenden Kameras:
Digitalkamera Nikon D3x
Digitalkamera Nikon D300
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Nikon AF-S Micro Nikkor 105mm 1:28G VR
Nikon AF Micro Nikkor 200mm 1:4D ED
Canon EF 180mm 1:3.5L Macro USM
Canon MP-E 65mm 1:2.8 1-5x Macro
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Nikon Makroblitz-Kit R1C1
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Bildbearbeitung der Fotos mit Photoshop
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Helophilus trivittata - Draufsicht - Foto
Große Sumpfschwebfliege
Die Große Sumpfschwebfliege (Helophilus trivittata), auch Große Schmuckschwebfliege genannt, zählt in der Ordnung der Zweiflügler (Diptera), der Unterordnung Fliegen (Brachycera), der Nebenordnung Muscomorpha (Abteilung: Aschiza) und der Überfamilie Syrphoidea zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). Hier, in der Unterfamilie Milesiinae (Syn. : Eristalinae), dem Tribus Eristalini und dem Untertribus Helophilina, gehört die Große Sumpfschwebfliege zur Gattung Helophilus. Wissenschaftliche Synonyme für diese Spezies sind: Tubifera trivittata, Helophilus parallelus, Helophilus parrallelus, Musca parallelus und Musca parrallelus. Die Große Sumpfschwebfliege ist in Nordamerika, Europa und Asien paläarktisch verbreitet. Sie ist in Deutschland flächendeckend verbreitet und tritt (wandernd !) von Jahr zu Jahr in wechselnder Häufigkeit auf.
Große Sumpfschwebfliege - Seitenansicht - Foto
Erwachsene Exemplare von Helophilus trivittata gehören zu den größten heimischen Schwebfliegenarten und erreichen Körperlängen von 11 bis 17 mm, wobei die Männchen deutlich kleiner als die Weibchen sind. Ihre schmal gebauten Körper sind weißlich, weißlich-gelb, gelb, braun und schwarz gefärbt.
Große Sumpfschwebfliege - Helophilus trivittatus - Foto
Der Kopf ist vorwärts gestreckt. Die ersten beiden Fühlersegmente sind schwarz, das dritte gelblich-bräunlich. Das 2. Fühlersegment ist eiförmig rundlich. Der Zwischenraum der Augen ist weißlich-gelb oder gelb und wird von einer grau-gelben Mittellinie (Gesichtsstrieme) unterbrochen. Die Facettenaugen stehen sowohl beim Weibchen als auch beim Männchen weit auseinander. Bei den Männchen ist der Augenabstand etwas kleiner.
Der Brustabschnitt (Thorax) ist an der Oberseite überwiegend weißlich-grau, weißlich-gelb oder gelb gefärbt. In der Mitte verlaufen 3 breite schwarze Längsstreifen. Das Schildchen (Scutellum) ist gelblich-braun und schimmert leicht oliv. An seiner Mitte verläuft in Längsrichtung eine sehr dünne weißlich-gelbe Linie.
Der schwarze, abgeplattete Hinterleib ist bei den Weibchen auf dem 2. und 3. Segment mit gelben Fleckzeichnungen versehen. Auf dem 4. Hinterleibssegment verläuft quer eine (durchgehende !) weißliche Bogenlinie. Auf dem 5. Segment liegt ebenfalls ein weißliches Querband. Bei den Männchen befindet sich nur eine weißliche Bogenlinie auf dem 3. Segment.
Das vordere und mittlere Beinpaar sind überwiegend rötlichgelb gefärbt, während beim hinteren Beinpaar schwarze und rote Farbtöne überwiegen. Die Schenkel (Femura) sind dick, die Schienen (Tibien) sind gebogen und laufen zu den Füßen (Tarsen) hin spitz zu. Aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes kann die Große Sumpfschwebfliege leicht mit ihrer Schwesternart, der Gemeinen Sonnenschwebfliege (Helophilus pendulus) verwechselt werden. Letztere hat jedoch eine deutlich schwarze Gesichtsstrieme (Weibchen). Ferner ist die weiße Bogenlinie des 4. Segments bei Helophilus pendulus in der Mitte unterbrochen, und nicht durchgängig, wie bei der Großen Sumpfschwebfliege.
Die Große Sumpfschwebfliege kommt von Mai bis Oktober (vor allem im August) in unterschiedlichen Biotopen vor. Sie sucht bevorzugt wiesenreiche Gegenden mit großem Bestand an Blütenpflanzen auf. Günstig ist das Vorhandensein feuchter Stellen, wie Abzugsgräben oder Tümpel, das Vorkommen dieser Art ist jedoch nicht auf Feuchtgebiete beschränkt. Auf der Suche nach Nahrung (Pollen, Nektar) legen die Fliegen oft lange Strecken zurück. Zu den zahlreichen besuchten Blütenpflanzen gehören: Disteln, Goldruten (Solidago), Giersch (Aegopodium podagraria), Greiskräuter (Senecio), Dost (Origanum) und Bärenklau (Heracleum). Als Bestäuber dieser Pflanzen ist die Große Sumpfschwebfliege ein wichtiges ökologisches Bindeglied.
Nach der Paarung legen die befruchteten Weibchen ihre Eier in stehenden Gewässern ab, die oft sehr schlammreich sind. Hierbei spielt der Sauerstoffgehalt des Wassers keine entscheidende Rolle, da die Eiablage sogar in Jauchegruben erfolgen kann. Aus den Eiern schlüpfen sogenannte „Rattenschwanzlarven“, an deren Hinterleib sich eine lange Atemröhre befindet, die bis an die Wasseroberfläche reicht. Die Larven ernähren sich von zerfallender organischer Substanz und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Klärung der Gewässer.
Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D
Bildbearbeitung mit Photoshop
1. Helophilus trivittata - Draufsicht
2. Große Sumpfschwebfliege - Seitenansicht
3. Große Sumpfschwebfliege - Helophilus trivittatus


Schnellsuche: Sumpfschwebfliege - Helophilus - Weißlich - Weibchen - Trivittata - Männchen
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Große Sumpfschwebfliege in der Insektenbox
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