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| | | Gemeine Keilfleckschwebfliege | | Die Gemeine Keilfleckschwebfliege - Eristalis (Eoseristalis) pertinax - zählt innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera) in der Gattung Eristalis zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). Die Art ist in Europa, Teilen Nordafrikas und Nord-Asiens zahlreich verbreitet. | | |
| | | | Die Tiere erreichen Körperlängen von 11 bis 16 mm. Der Körper der Tiere hat eine schwarze Grundfärbung. Während der Brustabschnitt eine durchgehend schwarze Färbung besitzt, finden sich auf dem zweiten Segment des (beim männlichen Tier) keilförmig verlaufenden, ebenfalls schwarzen Abdomens rötlich-gelbe Zeichnungen, die sich nicht auf die Nachbarsegmente ausdehnen, wie es bei anderen Eristalis-Arten der Fall ist, und die bei den weiblichen Tieren oft schwer auszumachen sind, weil sie sehr undeutlich erscheinen. Die rötlich-gelbe Hinterleibszeichnung ist gelbbräunlich behaart. Ein auffälliges Merkmal sind die bräunlichen gefiederten Fühlerborsten am Kopf der Fliegen. Die Facettenaugen sind auffallend groß und stoßen bei den männlichen Tieren an der Stirn zusammen. Während die Vorderbeine der Gemeinen Keilfleckschwebfliege überwiegend gelb-rötlich gefärbt sind, erscheinen die Hinterbeine insgesamt wesentlich dunkler. | | |
| | | | Die Flügel, die in Ruhelage bis zum Hinterleibende reichen, sind klar durchsichtig und manchmal im Zentrum bräunlich getönt. Die Aderung der Flügel ist gut zu erkennen. | | |
| | | Die Gemeine Keilfleckschwebfliege ist von März bis November überall und häufig unterwegs. Bevorzugte Biotope sind offene Gelände, Waldränder, Parks und Gärten. Besonders oft trifft man die Tiere an Doldenblütlern, wo sie vor allem im Hochsommer sehr zahlreich erscheinen können. Sie ernähren sich vom Nektar der Blüten, den sie mit dem Rüssel ansaugen, sowie von Pollen, den sie mit ihren Mundwerkzeugen zerkleinern. | | |
| | | Die Eiablage der Weibchen erfolgt in schlammigen, oft stark verschmutzten, stehenden Gewässern (z. B. Jauchegruben, Sickergruben oder Klärbecken). Die nach wenigen Tagen schlüpfenden, sogenannten Rattenschwanzlarven sind mit Hilfe eines Schnorchelschlauchs, der von der Spitze ihres Abdomens bis zur Wasseroberfläche reicht, in der Lage, Sauerstoff aus der Luft zu beziehen. Die Larven können eine Länge von 20 mm erreichen und ernähren sich von Faulschlamm und abgestorbener organischer Substanz, die sie aus dem Wasser filtern. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Klärung von Gewässern. | | |
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| | | Beschreibung der Bilder / Fotos | | 1. | Gemeine Keilfleckschwebfliege - Eristalis pertinax - Männchen | | 2. | Schwebfliege - Gemeine Keilfleckschwebfliege | | 3. | Zweiflügler - Fliege - Gemeine Keilfleckschwebfliege |
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