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| | | Garten-Keilfleckschwebfliege | Die Garten-Keilfleckschwebfliege (Eristalis lineata ; auch: Eoseristalis lineata), zählt innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera), der Unterordnung Fliegen (Brachycera) und der Teilordnung Deckelschlüpfer (Cyclorrhapha) in der Gattung Eristalis zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). Diese Art ist in Europa, Nordafrika und Asien verbreitet.
Garten-Keilfleckschwebfliegen erreichen Körperlängen von 11 bis 15 mm. Sie erinnern in ihrem äußeren Erscheinungsbild an Bienen. Die Gesichter der Fliegen weisen eine weiße Behaarung auf, die in der Mitte durch eine kahle schwarze Mittellinie geteilt ist. Die Fühlerantennen (Arista) sind mit langen Haaren besetzt. Die Garten-Keilfleckschwebfliege ist von der Mittleren Keilfleckschwebfliege (Eristalis interrupta) schwer zu unterscheiden. Letztere hat klare Flügel, während die der Garten-Keilfleckschwebfliege dunkle, im Zickzack verlaufende Bänder zeigen. | | |
| | | Charakteristisch ist auch die Hinterleibszeichnung. Die Aufteilung der einzelnen Segmente ist durch gelbe Ringe gut erkennbar. Die Zeichnung des zweiten Segments erinnert mit seinem dunkel gefärbten Anteil an die Form eines Kelches, dessen Gegenprofil durch (von den Seiten zur Mitte gerichtete) abgerundete, bräunlich bis orange-gelb erscheinende Flecken gebildet wird. An den Hinterbeinen ist die Oberschenkelbasis gelblich gefärbt.
Die Garten-Keilfleckschwebfliege lebt bevorzugt in halboffenem Gelände. Man trifft sie in lichten Wäldern, an Waldrändern, in Parks, in Gärten und in Buschland an. Die erwachsenen Tiere leben von Nektar, den sie an Blütenpflanzen und –sträuchern wie Blutroter Hartriegel (Cornus sanguinea), Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare), Gewöhnlicher Wasserdost bzw. Kunigundenkraut (Eupatorium cannabinum), Kratzdisteln (Cirsium), Echter Baldrian (Valeriana officinalis) und Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) saugen.
Ihre Flugzeit reicht von April bis Oktober. Die Eiablage der Weibchen erfolgt an flachen, stehenden, schlammigen Gewässern mit starkem Anteil verwesender Pflanzen. Die Larven leben nach dem Schlupf in diesem Wasser, das sie durch den Verzehr fauligen Pflanzensubstrats klären.
Sie sind mit einer Art Schnorchel ausgestattet, der bis zu 100 mm lang werden kann und seine Basis am Hinterleib der Larven hat und bis an die Gewässeroberfläche reicht (Rattenschwanzlarven). Die Larven verpuppen sich nach spätestens 2 Wochen. | | |
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| | | Beschreibung der Bilder / Fotos | | 1. | Garten-Keilfleckschwebfliege - Eristalis lineata | | 2. | Schwebfliege - Eristalis lineata |
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