| | Schwebfliegen | | Schwebfliegen, Stehfliegen, Schwirrfliegen (Syrphidae) bilden eine Familie der Zweiflügler. 500 Arten kommen in Europa vor, 1800 in der Paläarktis. Global gibt es etwa 6000 Arten. Das auffälligste Merkmal ist ihre Fähigkeit, auch bei Wind fliegend auf einer Stelle verbleiben zu können. | | |
| | | | Aussehen und Färbung der Schwebfliegen ist entsprechend ihrer Vielfalt sehr unterschiedlich. Sie können Wespenarten ähneln, sind aber dabei ungefährlich und besitzen keinen Stachel. Das farbliche Erscheinungsbild soll die Schwebfliege vor Fressfeinden schützen. Die Körperform der Schwebfliege variiert von lang und dünn bis gedrungen. Es gibt behaarte und unbehaarte Arten. Die Mundwerkzeuge sind als Leckwerkzeuge gestaltet, wobei der vordere Teil des Kopfes wie eine Schnauze geformt sein kann. Schwebfliegen saugen flüssige Nahrung wie Nektar und zerkauen Blütenstaub. Kennzeichen der Schwebfliege ist eine sogenannte Scheinader auf den Vorderflügeln. | | |
| | | | Der Hinterleib der Schwebfliegen hat - je nach Art - ein stark differierendes Aussehen. Er kann keilförmig, verdickt, länglich oder keulenförmig sein. Seine Färbung variiert zwischen metallischem Schwarz, Schwarzblau über Grautöne bis zu vielfältiger Bänderung und Flecken (vorwiegend in Schwarz und Gelb). | | |
| | | | Die Schwebfliegen haben als Bestäuber von Pflanzenblüten eine hohe ökologische Bedeutung. Beispiele für Schwebfliegenarten sind: Zweiband-Wespenschwebfliege, Halbmond-Blattlausschwebfliege, Hummel-Waldschwebfliege, Kleine Mistbiene, Mistbiene, Totenkopfschwebfliege und Große Schwebfliege. | | |
| |
|