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 Geomyza tripunctata


Fotografie mit folgenden Kameras:
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Nikon AF Micro Nikkor 200mm 1:4D ED
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Geomyza tripunctata - Foto
Geomyza tripunctata
Die Spezies Geomyza tripunctata zählt in der Ordnung der Zweiflügler (Diptera), der Unterordnung Fliegen (Brachycera), der Nebenordnung Muscomorpha (Abteilung: Schizophora ; Unterabteilung: Acalyptrata) und der Überfamilie Opomyzoidea zur Familie der Saftfliegen (Opomyzidae), die auch als Grasfliegen oder Wiesenfliegen bezeichnet werden, und gehört hier zur Gattung Geomyza. Wissenschaftliche Synonyme für diese Spezies sind: Geomyza bracata, Geomyza calceata und Geomyza pictipennis. Geomyza tripunctata ist weltweit in der gesamten Holarktis verbreitet und zählt in Europa zu den am häufigsten vorkommenden Saftfliegen-Arten.
Erwachsene Exemplare erreichen Körperlängen bis 4 mm. Die Körper sind schlank gebaut und meistens orange bzw. schwarz gefärbt. Der Kopf der Fliegen ist relativ breit und trägt leuchtend rote Facettenaugen. Das 3. Segment der Fühler ist eiförmig, kurz und neigt sich vom 2. Fühlersegment abwärts. Oberhalb der Stirn ist ein kleines Ozellendreick erkennbar. An den vorderen Augenrändern, die bis zum Stirnrand reichen, stehen Borstenpaare (Orbitalborsten). Der Brustabschnitt (Thorax) ist bräunlich-schwarz gefärbt und ebenfalls mit Borsten versehen. Das Schildchen (Scutellum) ist rostbraun. Die transparenten, rötlich-gelb schimmernden Flügel besitzen 2 Queradern und sind mit mehreren dunklen Flecken besetzt.
Geomyza tripunctata kommt von den Meeresküsten bis ins Hochgebirge vor, bevorzugt Biotope mit Wäldern und Feuchtwiesen oder Trockenwiesen, und hält sich an Gräsern oder Krautpflanzen auf, wo sie von Mai bis November zu finden ist. Frühe Exemplare können in milden Wintern bereits ab Januar beobachtet werden.
Nach der Paarung legen die befruchteten Weibchen ihre Eier an die Basis von Süßgräsern (Poaceae) ab. Nach dem Schlüpfen fressen sich die Maden in die jungen Halmtriebe hinein und ernähren sich von den jungen Blättern der Graspflanze. Das weitere Wachstum der Pflanze kann hierdurch gestört, oder auch verhindert werden. Die Schadensbilder der Graspflanzen ist unterschiedlich. Auffällig sind oft zerzauste, angerissene Blätter, in Bodennähe angeschwollene Halme, oder auch mehrfache Ausbildung von 3 bis 4 Halmen der selben Pflanze. Sämlinge können an der Basis abgeschnitten sein. Die Maden erreichen Körperlängen bis zu 5 mm. Etwa 30 Tage nach dem Verlassen der Eier sind die Maden voll entwickelt, verlassen die Wirtspflanze und verpuppen sich.
Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D
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1. Geomyza tripunctata


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